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Schilderwand

Schilderwand

Nein, es ist kein Schreibfehler, was bei mir ja ötfer vorkommt. Wir blicken auf eine umfangreiche Sammlung von Verkehrsschildern. Das wäre an und für sich nicht weiter bemerkenswert, wären die Schilder nicht an der Wand eines Abbruchhauses bis hoch hinauf montiert. Vielleicht ist es ja auch ein Bombenschaden. Welche der Verkehrszeichen wie lange in Verwendung standen oder stehen wäre eine Frage für die hier im Forum vertretenen Exekutivorgane (i.R.).

Für Menschen, die ihren Führerschein schon vor mehr als 20 Jahren gewonnen haben, stellt sich vielleicht die Frage, welche Verkehrszeichen fehlen. Die Stopp-Tafel zum Beispiel.

Rechts ist ein Stück Bergflanke zu sehen. Vielleicht erkennt jemand das Stück Berg?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck)

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare
  1. Das achteckige Stopschild gibt es in Österreich erst ab 1968 auf Grund des Wiener Übereinkommens über die Straßenverkehrszeichen.
    Damals wurden die Verkehrszeichen länderübergreifend zu vereinheitlicht.

  2. Das Äquivalent bzw. der Vorläufer des Stopschilds ist das dreieckige Zeichen mit der Aufschrift HALT. Es hat damals nur anders als heute ausgesehen.

    1. Das Stopschild in der o.a. Form wurde mit dem Straßenpolizeigesetz 1947 eingeführt und mit der Straßenverkehrsordnung 1960 durch das runde Stopschild mit inliegendem Dreieck und dem Text „STOP“ ersetzt.

      Wenn ich davon ausgehe dass das dritte Schild von rechts in der obersten Zeile ein Halteverbot sein sollte, fehlt u.a. das Vorschriftszeichen für die Zollkontrolle.

  3. Ich sehe auch keine Warntafel Achtung Steinschlag und Wildwechsel. Andererseits kenne ich kein Beispiel einer Hupverbottafel mehr. Früher stand eine solche in der Anichstraße bei der Klinik.

    Die Einbahntafel (das einzige Zeichen mit 12 Ecken) hat sich auch gewandelt.

    Das Schild Radfahren verboten würde heute wohl in Hohngelächter untergehen und, wie die Beispiele an Forstwegen zeigen, bald heruntergerissen werden.

    Amüsant ist für mich immer wieder die Beibehaltung der absolut altmodischen Darstellungen von Lokomotive, Auto und Motorrad,

    Die Tafelsammlung wird einer Fahrschule oder Fahrschulabteilung gehört haben. Sie zu lokalisieren ist mir zuwenig Berghang am Bild. Auch das Haus im Hintergrund sagt mir im Moment nichts.

  4. Der Bergrücken rechts des Hauses ist die Bärenschoaßen oberhalb der Arzler Alm. Damit ist die Hausmauer südgerichtet und das Foto kurz vor Mittag (Schatten) aufgenommen.

  5. Die einzige der drei in den Adressbüchern angeführten Automobilfahrschulen, die einen Bombentreffer erhalten haben könnte, war die Fahrschule Walli am Boznerplatz 9. Dort könnte auch der Berg den Hintergrund liefern.

    Immer unter der Voraussetzung, die Arbeitshypothese Fahrschule stimmt und es ist keine Kaserne o- ä. mit Fahrschulung.

    1. Ich bin mir außerdem sicher, daß die Schilderwand erst nach der Zerstörung des Hauses angebracht worden ist. Keine Tafel ist in krassem Gegensatz zur Wand beschädigt.

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