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Raritäten Aus Der Sammlung Kreutz – XIV

Raritäten aus der Sammlung Kreutz – XIV

Diesmal gibt es eine echt harte Nuss zu knacken. Ich hätte die Lösung natürlich nicht gewusst. Aber eigentlich ist es mit etwas Überlegung schon zu lösen. Eigentlich sogar recht schnell. Jedenfalls ein interessantes Foto.

Es ist vor 1890 zu datieren. Leider ist Aufnahme etwas flau, sodass die vielen reizvollen Details untergehen. Wie die Hundehütte in der Bildmitte. Die Kinder, die auf der Wiese spielen. Eine ganze Reihe von Fuhrwerken ohne Zugtiere.

Und dann sind noch mehrere sehr mächtige Gebäude im Bild. Irgendwie schauen diese seltsam aus und einen ordentlichen Schornstein können wir weiter hin auch noch erahnen.

Es ist schade, dass wir dieses fast wie ein Gemälde gemalte Photo nicht in all seinem Facettenreichtum genießen können. Aber wir können was Anderes: Uns schrittweise an die Lösung heranarbeiten.

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare
  1. Die Ziegelei war auch mein erster Gedanke, weniger wegen der Dachform, vielmehr wegen des Schornsteins und der Lehmgrube im Hintergrund. Die Situation mit der Straße bzw. der Wiese im Vordergrund irritiert mich aber ein wenig. War da wirklich so viel Platz zwischen dem Inn und der Ziegelei?

    Einen Fabriksschlot hatte auch die Lodenfabrik in der Reichenau in der heutigen General-Eccher-Straße. Da könnte ich mir so viel Wiese vor den Gebäuden eher vorstellen. Die Frage ist, ob man von dort auch diesen Blick auf die Lehmgrube in Arzl hatte.

    1. Die Reichenauer Lodenfabrik hat es damals noch nicht gegeben, sie wurde erst ein paar Jahre nach dem Flugplatz gebaut.

      Ich habe mir zwar hundert heilige Eide geschworen, nie mehr einen Schornstein in dieser Gegend zu kommentieren, aber die Vermutungen betreffend Ziegelfabrik sind wohl richtig. Man sieht deutlich den von der Ziegelei angebissenen Kalvarienberg mit angedeutetem Kirchlein, und wenn man alles dunkler macht, kommen hinter dem Schornstein auch die Rundungen des Zunterkopfes heraus.

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