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Neues Album, Neues Glück XXVII

Neues Album, neues Glück XXVII

Wieder in Wilten unterwegs, dafür diesmal nicht im Schnee. Es gibt wieder einiges zu sehen: Direkt vor uns die Basilika mit Friedhof, die Stiftskirche, der alten Bahnverlauf der Arlbergbahn. Im Hintergrund sind die Stadtteile Wilten und Pradl zu erkennen. Und nun zur Frage: um was genau handelt es sich bei den Baracken, die den zentralen Teil des Bildes ausfüllen? Ist das der Ort, wo die Straßenbahnen schlafen gehen? Was mich daran irritiert ist, dass das Luftbild von 1940 hier eine freie Fläche zeigt (und auch in späteren Luftbildern noch ähnlich…). Aber ich bin mir sicher, dass einige LeserInnen hier aufschlussreiche Antworten parat haben. Was mir an dem Bild ebenfalls ins Auge gestochen hat, ist der seltsam kahl anmutenden Fleck auf dem sich der/die Fotograf/in bewegt. Ist hier der Wald abgebrannt, oder wurde absichtlich geschlägert, evtl. zum Straßenbau? Gut erkennbar ist auch die Stromleitung am rechten Bildrand.

(Stadtarchiv Innsbruck, Ph-Pl-1782-67)

Dieser Beitrag hat 11 Kommentare
  1. Die Leitung rechts ist eher die Telegraphenleitung ins Wipptal, die verlief parallel zum Hohlweg herauf zum Sonnenburgerhof. Von hier aus bzw. von der Brennerstraße dürfte das Foto auch aufgenommen worden sein, hinunter auf den Ferrarihof.

  2. Die auf weiter Flur freistehende Häuserzeile, welche mit dem Leuthaus und dem Turm der Stiftskirche ein Dreieck bildet, müsste wohl die Häuserzeile in der Purtschellerstraße sein….

  3. Unten der Reselehof.

    Nachdem ich nie von einer Explosion eines Hauses gegenüber dem Sonnenburger Hof gehört oder gelesen habe, bleiben die Steinbrocken ein Mysterium. Die ganze Gegend des Wiltenbergs ist zwar massiver Fels, kein Geröll, aber welche Ingenieursidee ihn brockenweise an die Oberfläche getrieben haben mag?

    Die Baracken sollen Militärbaracken aus dem 1. Weltkrieg gewesen sein, die noch eine Zeit weiter bestanden haben sollen. Hier noch ein Foto: https://postimg.cc/GTySckVX (Der helle Fleck im Nordkettenwald scheint ein Artefakt zu sein.)

    1. Es könnte ja sein, dass irgendwann der ‚Pass‘ beim Sonnenburgerhof etwas abgetragen wurde und hier also eine Straßenbaustelle war. Ich habe zu dieser Örtlichkeit ein Foto gefunden, allerdings aus dem Jahre 1928, welches in der 50 Jahre Festschrift meiner langjährigen Firma, der STUAG, enthalten ist
      https://postimg.cc/rDmvDQ0p 50 Jahr Chronik Stuag
      Interessant auch, dass man im Text lesen kann, dass diese Asphaltierung von der STUAG über ihre Schweizer Mutter vorfinanziert wurde, da zu dieser Zeit keine Bundesmittel zur Verfügung standen

    2. Auf Ihrer Vergrößerung, Herr Hirsch, sieht man teilweise die sehr moderne Trassenführung der Brennerstraße um die Ferrariwiese herum, dazu den alten Brennerweg, dem heutigen Hohlweg. Im Zuge meiner Suche nach dem Namen des Reselehofes entdeckte ich auch den Plan aus dem Jahre 1829
      https://hik.tirol.gv.at/?basemap=bm0&category=Detailkarten_georef&scale=9027.9954667531&centerx=1269017.2089710103&centery=5982669.010633368&centerspatial=102100&map=2656
      mit der darin eingezeichneten Variante des Brennerstraßenaufstieges um den Bergisel

  4. die Leitung rechts dürfte die Hochspannungsleitung vom Sillwerk nach Innsbruck sein. Sie endete am unteren Teil des Hohlweges in dem Haus hinter dem einzelnen Baumskelett. Erst gegen 1927 kam der Verbund mit der neugegründeten TIWAG und Leitungen führten zum neuen Hochhaus bzw dem EWI Umspannwerk dort.
    Die Rauchmühle gibt es noch nicht, daneben die ETAB Wohnhäuser.
    Der Block ist die Purtschellerstrasse, links davon der Block Hörmann- Knollerstrasse 2+4.

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