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Neues Album, Neues Glück XXIII

Neues Album, neues Glück XXIII

Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen doppelten Nachtrag zum Beitrag Nr. XX dieser Serie. Der liebe Herr Hirsch hat mir ja leider das (ehrlich gesagt, noch viel schönere) Sommerbild in seinem Kommentar vorweggenommen. Ich möchte Ihnen diese Bild aber trotzdem nicht vorenthalten, weil es von fast genau derselben Position aus geschossen wurde wie Bild Nr. XX. In der Zwischenzeit sind aber mit Sicherheit ein paar Jährchen vergangen. Hier sehen wir nämlich die bereits angesprochenen Oberleitungen über dem Weg, der nun mehr eine Straße ist. Wenn man genau hinschaut, kann man vor der Basilika auch die Straßenbahn erkennen. Die Gebäude im Hintergrund haben sich auf jeden Fall vermehrt und die Basilika ist jetzt, soweit erkennbar, im „Negativ“ gestrichen, worauf Herr Haisjackl in seinem Kommentar zu Beitrag XX aufmerksam machte – also gelb mit weißen Zierlinien. Der Kofel ist immer noch „glatzert“ und die Konzertkurve auch noch nicht da.

Hier hat sich der/die Fotograf/in auf die andere Seite der Basilika gewagt. Stubaitalbahnhof und die „Negativ-Kirche“ deuten ebenfalls auf ein späteres Aufnahmedatum hin.

(Stadtarchiv Innsbruck Ph-Pl-1782-121; -62)

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare
  1. Die Wiltener Basilika ist immer einen Beitrag wert….

    Es handelt sich um ein architektonisches Meisterwerk unter der Bauleitung des berühmten Pfarrers und „Priesterarchitekten“ Franz de Paula Penz. Die Pläne stammen vom Bildhauer Joseph Stapf, welcher in der Kunstgeschichte auch für viele andere sakrale Werke bekannt ist.

    Das ehrwürdige Gnadenbild in der Kirche stammt aus der frühen Gotik und ist eine etwa 90 cm hohe Muttergottesstatue mit Kind aus Sandstein.

  2. Die Negativbemalung ist mir neu. Sie scheint auch nicht lange bestanden zu haben. Es muß ein ziemlich greller Anblick gewesen sein und sicher nicht jedermanns Geschmack. Vielleicht – ohne ihm Arbeit machen zu wollen – gelingt es dem Geschick von Herrn Auer, einen einschlägigen Zeitungsartikel ausfindig zu machen.

    Weiteres kleines Detail: Links neben der hell beschienenen Arkadenmauer des Friedhof steht ein kleines Häuschen, ein Kiosk.

    Richtung Bierstindl sieht es aus, wie wenn da Rauch aufstiege. Der könnte von einer Lok der Igler Bahn stammen.

    Hinter dem Stubaitalbahnhof sieht man ein Gebäude, welches ich als Lagerhaus in Erinnerung habe, welches noch lange Zeit bestanden hat, auf dem Winterbild sieht man links die Rückseite. Herr Haisjackl weiß da sicher mehr.

    1. Beim Bierstindl könnte das aber eine felsige Bergflanke auch sein. Ich muss ehrlich sagen, so richtig dick dampfend kenne ich die Dampfzüge der Lokalbahnen in Innsbruck eher nicht (nicht nur ein Anzeichen der eher geringen Leistung, sondern auch des richtigen Heizens).

      Das Gütermagazin der Stubaitalbahn war das am Pater-Reinisch-Weg. Auf den ersten Fotos vom Stubaitalbahnhof war dieses noch nicht vorhanden, und es ist auch noch kein Gleis dort verlaufen. Später wurde vom Gleis 1 der Remise hier eine Weiche zum Gütermagazin gelegt. Sogar eine Brückenwaage hat sich am Stubaitalbahnhof gefunden. Wenn mich nicht alles Täuscht findet man noch am Parkplatz der IVB das Grundstück eigens von der Brückenwaage. Auch gäbe es Bilder von dieser, mit dem Signalmasten, ob die Waage verriegelt oder am Wiegen ist.

  3. Dann war das im Gegensatz zu meiner Annahme ein ganz blasses unauffälliges gelb. Und existierte lange Zeit. Ich bin mir durch schnelles Suchen auf ebay und delcampe sogar sicher, daß ich diese Einfärbung noch selber bis in die Erwachsenenzeit hinein gesehen habe. Auf der Sammlern sicher bekannten Ansichtskarte mit der Brennerstraße und dem Reisebus sieht man sogar schon drei Hochhäuser stehen und das neue Wiltener Pfarrheim. Auf einer anderen AK stehen vor der Kirche Autos, die ich für 70er Jahre Beispiele halte.
    Die alte Einfärbung ist gemessen an der fotografisch erfaßten Zeitachse die traditionelle.

    alt
    https://postimg.cc/k2wr1rcY
    https://postimg.cc/xqQw2T4p

    neu
    https://postimg.cc/sBSNkt9R

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