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Ich Habe Da Ein Album Entdeckt… – V

Ich habe da ein Album entdeckt… – V

In dem in dieser kleinen Serie schon mehrfach erwähnten Album gibt es auch eine für unsere Zwecke recht boshafte Serie: Fassadenschmuck – Kunst am Bau hieß das.

Bis etwa zur Jahrtausendwende musste ein bestimmter Prozentsatz (ich glaube, es waren 3 %) des Bauvolumens öffentlicher Bauten für die künstlerische Ausgestaltung bereitgestellt werden. Daher gibt es beispielsweise in der Klinik zahlreiche künstlerische Ausdrucksformen zu bewundern oder zu wundern. Auch beim öffentlichen Wohnbau konnten Künstler wie Fritz Berger, Max Spielmann, Maria Rehm der junge Wilfried Kirschl, Max Weiler und viele andere mehr Hausfassaden gestalten. Damit konnten sich diese Künstler auch ein wirtschaftliches Standbein schaffen. Eine fruchtbare hauptberufliche Kunstszene war die Folge.

Wir alle kennen viele dieser Kunstwerke. Oft beziehen diese sich auf den Ort, auf den Bauherren oder nehmen Anleihen in der Natur. Das Blöde aber ist, das viele durch das ähnliche Alter und die wenigen möglichen künstlerischen Techniken recht ähnlich ausschauen. Und war das dann an dieser Straßenecke oder doch an jener?

Die, die Sie sofort erkennen liegen meist an von Ihnen häufig genutzten Pfaden. Aber die Anderen, die sind das Problem.

Heute sind die Kunstwerke vor allem durch Wärmeisolierungen gefährdet. Abnehmen und wieder anbringen ist zu teuer, drüberisolieren geht schon gar nicht und wenn man diese Flächen unisoliert lässt, dann kommt es zu unerwünschten Kältebrücken. Also keine leichte Entscheidung.

Stadtarchiv/Stadtmuseum, Ph/A-24.508.

Dieser Beitrag hat 10 Kommentare
  1. In der Tat sehr schwer zu erkennen. Immerhin das Motiv des Fassadenschmucks ist eindeutig: Es handelt sich um eine künstlerische Darstellung der 12 Sternzeichen bzw. Tierkreiszeichen.

      1. Natürlich wieder zu spät dran um mitspielen zu können. In Abwandlung der verlinkten früheren Sichtung des Gebäudes kann man in Anbetracht des jetzigen Aussehens jetzt sagen „wenn es wie Dämmung ausschaut“.

        Wie immer gerne einwenig spöttisch: Inzwischen wurde schon so viel gedämmt, daß sie Jubelrufe bezüglich deutlich meßbarem Rückgang des Heizmittelverbrauchs und CO2s nicht mehr verstummen sollten.

  2. Am linken Bildrand sieht man gerade noch das Haus Reichenauerstraße 38, inzwischen anscheinend einem Neubau gewichen. In meiner Jugendzeit war hier (oder war es auf Nr. 40 ??) das Lebensmittelgeschäft Strolz. Diesem typischen „Heimstätten“ Haus wurde irgendwann der Vorgarten geraubt, der Gehsteig wurde verbreitert und einige Stufen führten hinauf zum höher gelegenen Laden. Öfters musste ich Brot hierher ausliefern. Vielleicht könnte sich jemand (Herr Prizzi ??) noch daran erinnern, ich weiß nicht, wann das Geschäft zusperrte.
    Eine Tochter des Hauses heiratete später in die Pradlerstraße, ich lernte sie als die Frau Metzgermeisterin VonStadel kennen. Auch sie war eine Semmel-Kundin unserer Bäckerei!

    1. Ich habe mir jetzt nochmals die verschiedenen Luftbilder angeschaut und kann dieses Lebensmittelgeschäft nicht dem richtigen Haus zuordnen, es könnte auch das ‚Turmhaus‘ Nr. 36 sein, dort, wo jetzt der (türkische ?) Kosmetiksalon drinnen ist. Wer weiß mehr??

    2. An diesem Standort war bis Anfang der 1980er eine kleine Konsum Filiale. Anschließend waren immer wieder für kurze Zeit
      verschiedene Geschäfte angesiedelt.

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