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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Hinaus Ins Land (148)

Hinaus ins Land (148)

Als Stadtarchiv konzentrieren sich unsere Bestände natürlich vor allem – aber nicht nur – auf das Stadtgebiet von Innsbruck. Fotosammlungen mit Innsbruck-Bezug enthalten oft auch Ansichten aus Tirol (und darüber hinaus), vielfach leider ohne Beschriftung. Können Sie uns vielleicht bei der Zuordnung behilflich sein?

Unbekanntes Dorf, vermutlich im Trentino“ lautet der Titel dieser, bereits vor eineinhalb Jahrzehnten aufgenommenen Fotoplatte. Nicht, dass ich glaube, dass Sie überhaupt eines zusätzlichen Ansporns zum Rätselraten und -auflösen bedürften, dennoch will ich Ihnen die abschließende Bemerkung im Beschreibungsfeld nicht vorenthalten: „Kaum zu lokalisieren„. Hat der Bearbeiter von anno dazumal recht, oder können Sie ihn eines Besseren belehren?

(Stadtarchiv Innsbruck, KR-PL-K-1206)

Dieser Beitrag hat 7 Kommentare
    1. „Aufnahme“ meint hier wohl die Aufnahme in die Datenbank vor 15 Jahren und nicht die eigentliche Aufnahme des Fotos (auf Glasplatte).
      Schwierige Nuss. Ein paar Fragen drängen sich auf.
      War die Glasplatte (oben links) beschriftet? Lassen sich da noch einzelne Buchstaben erkennen?
      Könnte das Foto auch gespiegelt sein, also seitenverkehrt in die Datenbank aufgenommen worden sein?
      Was ist der Überlieferungszusammenhang? (Wenn es aus der Sammlung Nickel kommt, entstand es wohl auf einer Motorradausfahrt.)
      Was wachsen hier für Bäume, speziell der junge rechts im Vordergrund? Was ist das für ein Garten – sind das alles Bohnen? Kann man anhand der Vegetation auf die Höhenstufe schließen?
      Was sind das für Häuser? Ist es ein Gehöft oder schon ein Weiler? Der Backofen in Bildmitte ohne erkennbaren Kamin ist auch sehr interessant, hilft aber bei der Lokalisierung nicht weiter.
      Erkennt man oberhalb des Dachfirstes rechts eine schmale Straße im Hang?
      Ich vermag auf keine einzige Frage eine treffsichere Antwort zu geben.
      Diese dreigegliederte Tiefe (Berghang, dahinter Bergkamm, dahinter zwei schneeweiße Gipfel, also vermutlich Kalkgestein) ist wirklich sehr fotogen, aber wo findet man so etwas? Außer Trentino würden wohl auch Belluneser Dolomiten passen.

      1. Eines der Reize des Unlösbaren ist das Quichotische Gedankenspiel, no matter how hopeless, no matter how far.
        Spiegeln verwandelt das einzig als Zeichen Interpretierbare 1891 auch noch ins Chinesische. Wobei eine solche Jahreszahl leicht möglich wäre. Sieht jemand eine einzige Maschine oder Stromkabel? Das ist alles noch Handarbeit.

        Den Herrn Nickel war zu jung, aber mangels abgebildetem Motorrad hab ich ihn sowieso nicht am Schirm.

        Mit dem nächsten Tal tät man sich mit der Bergkulisse leichter. Zumindest google lens wüßte einen Satz mehr als das jetzige „Das Bild zeigt eine Berglandschaft“. Bum! Na sowas.

        Meine Hoffnung ist, dass Herr Schneiderbauer einmal mit seinem E-Bike auf dem erkennbaren Sträßchen dort vorbeikommt und den Berg erkennt. Wenn er an den Ferienwohnburgen vorbeisieht. Könnt aber sein, dass er bis ins Cadore oder Agordino strampeln muß.

  1. Das lässt mich spontan ans hinterste Fersental denken. Nur passen da die felsigen Berge ganz im Hintergrund nicht dazu. Schade,

  2. „Fast nicht zu lokalisieren…“ – „fast“ ist bekanntlich ein anderes Wort für „überhaupt nicht“.
    Hinten erscheinen beim Abdunkeln des Bildes noch höhere Berge. Vielleicht kennt die jemand. Und interessante Vegetation.

    1. Ha ha – nahezu aussichtslos. Getippt hätte ich auf westliches Trentino – Adamellogebiet. Also: Wiki p fragen. O mei! Da kommt dann das unvermeidliche „Ähnliche Bilder“ – und schon ist man von Südfrankreich nach Colorado und was-weiß-ich-wo-noch, wo es Berge gibt.
      Am ähnlichsten schien mir der Berghintergrund eines Ortes DAONE zu sein. Val Rendena. Ohne Gewähr, wie immer.

      1. Aber vielleicht verirrt sich wirklich jemand einmal in die JUDIKARIEN hinein, jenes Tal, welches man, von Trient nach Westen abzweigend, ab TIONE in Richtung Süden durchfährt, um zum IDROsee zu gelangen. Westlich des Ortes STRADA führt eine Straße ins Ursprungstal des Flusses CHIESE hinein…
        Ja, es gäbe noch manches zu erforschen – aber – bißl abgelegen – und …. eh scho wissn…!!!

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