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(Heil-)Badeanstalt Igls

(Heil-)Badeanstalt Igls

Badestuben und örtliche Badehäuser gab es in Innsbruck bereits seit dem 14. Jahrhundert nachweislich. Auch Heilbäder waren darunter vertreten, wie beispielsweise jenes im östlichen Teil von Hötting mit dem Namen „Maximilian- oder Venusbad“.

Auch an der Stelle der heutigen Igler Säge, welche man auf dem Bild rechts hinter dem Holzzaun erkennen kann, lag ein Heilbad. Bereits seit 1650 gab es dort eine heilkräftige Schwefelquelle, welche allerdings 1750 beim Versuch einer Vergrößerung vollständig versiegte. Die ehemalige Badeanstalt an der Ellbögener-Straße in Igls war zwar eher unbekannt, allerdings konnte dort jeder frei zugänglich im Heilbad seine Zeit verbringen. In Igls war es übrigens damals schon üblich, dass fast jeder Haushalt über eine eigene „Padstube“ verfügte, worunter man eine Art Saunahäuschen verstehen konnte.

Auch heute noch erinnert die Badhausstraße in Igls an die ehemalige Heil- und Badeanstalt.

(Stadtmuseum/Stadtarchiv Innsbruck, Ph-8246)

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