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„Fürwahr Kein Vergnügen“ – Teil 7

„Fürwahr kein Vergnügen“ – Teil 7

… ist es für die (meisten) HistorikerInnen, wenn sie mit stenographierten Aufzeichnungen konfrontiert werden. Sieht man davon ab, dass heutzutage – lassen wir die Parlamentsstenografie einmal außen vor – kaum noch stenographiert wird und daher nur sehr wenige Menschen diese Fähigkeit erlernen, gab und gibt es unterschiedliche Steno-Systeme. Wer die sogennante „Deutsche Einheitskurzschrift“ beherrscht, kann deswegen noch lange nicht einen in „Gabelsberger Kurzschrift“ verfassten Text lesen, geschweige denn eine nach dem System „Stolze-Schrey“ abgefasste Notiz. Zwar gibt es noch eine Handvoll SpezialistInnen, die sich mit den unterschiedlichen Systemen befassen, aber auch deren Kreis wird immer kleiner … und somit wird die Transkription solcher Texte immer schwieriger.

Das gilt auch für das Tagebuch des Josef Gruber. Ab Mitte Mai 1918 verfasste er seine Notizen nicht mehr in Kurrentschrift, sondern zeitsparend in Steno (vermutlich System Gabelsberger). Und damit werden die Eintragungen für mich leider unlesbar. Aber vielleicht können Sie ja seine Aufzeichnungen entziffern und uns daran teilhaben lassen?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Nachlass Dr. Josef Gruber)

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