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Ein Blick Zurück

Ein Blick zurück

Im Nachgang zu meinem Beitrag zum Reisachhof möchte ich heute noch ein weiteres Bild aus der Gegend und derselben Zeit zeigen. Die Aufnahmen wurden wohl beim selben Spaziergang an einem nicht ganz so einladenden Wintertag gemacht. Anders als beim vorigen Bild blicken wir nun in die Gegenrichtung. Die beiden Herren halten kurz inne und auch wenn wir nicht dabei waren, kann man wohl erahnen, dass sie sich über die anstehenden Arbeiten zum Bau der Autobahn unterhalten, denen nicht nur der schneebedeckte Hügel in der Bildmitte wird weichen müssen – die ganze Gegend wird letztlich vollkommen durch menschliche Hand umgestaltet werden. So bekommt das Bild eine gewisse Atmosphäre von Tristesse.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Go-NE-020239)

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  1. Im Bereich der beiden „Sonnenburger Hügel“ und des benachbarten „Galgenbühels“ wurden 1946 bei Geländebegehungen zahlreiche – meist prähistorische Scherben – aufgesammelt. 1949 entdeckte man neben dem Weg ein gestörtes Brandgrab mit Gefäßen und einem Bronzearmreif. Bereits 1843 wurden bei der Anlage der Brennerstraße urnenfelderzeitliche Brandgräber angeschnitten. 1957 wurden beim Sandgraben zwei Bestattungen ausgegraben, deren Beigaben – 18 Beschläge einer Gürtelgarnitur – in das Frühmittelalter (7. Jahrhundert) datieren. Bei weiteren Untersuchungen fand man beim „Galgenbühel“ zwei Skelette ohne Kopf von Gerichteten. 1960/61 wurden beim Bau der Autobahn die Reste der Burgruine (urk. 1251) am „Großen Sonnenburger Hügel“ samt Hügel endgültig abgetragen.

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