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Digitales Innsbruck, III.

Digitales Innsbruck, III.

Selbstverständlich war die Universität Innsbruck in Sachen Digitalisierung ein Vorreiter in Tirol. Schon früh wurde damit begonnen, mit digitaler Hilfe in der Forschung an neue Erkenntnisse zu kommen. Deshalb durfte natürlich die Anschaffung eines Rechenzentrums nicht zu lange auf sich warten lassen. Im Bild sehen wir einen Ingenieur der Lieferfirma CDC (Control Data Corporation) im Jahr 1971, der gerade Kontrollmessungen an der Zentraleinheit des Großrechners durchführt. Die Control Data Corporation war ein US-amerikanischer Hersteller, der 1957 gegründet vor allem in den 1960er und 1970er Jahren so genannte Supercomputer entwickelte.

Eingeweiht wurde das Rechenzentrum am 27. September 1971 mit einem Festakt an der Technischen Universität unter Beisein des Bürgermeisters Alois Lugger und des Landeshauptmannes Eduard Wallnöfer.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-8870, Ph-8871, Ph-8872)

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  1. zur Ergänzung noch einmal den Beginn des Computerzeitalters an der Universität Innsbruck:
    (aus Ferdinand Cap: Geschichte des Instituts (1868-1988), http://www.uibk.ac.at/th-physik/geschichte.html.de)
    „[…] Außerdem ergab sich die Notwendigkeit, numerische Rechnungen durchzuführen und es gelang im Rahmen von Marshallplangeldern, eine transistorisierte Rechenanlage Zuse 23 zu erhalten, die im November 1963 vom damaligen Wissenschaftsminister Mock im Parterregeschoss Innrain 52 eröffnet wurde. Nach Berufung von Rudolf ALBRECHT (Graz) auf die neu geschaffene Lehrkanzel für numerische Mathematik, später Informatik, wurde diese Anlage dem neuen Institut übergeben. Knapp vorher war CAP als Vorsitzendem der Rechenmaschinenkommission der Philosophischens Fakultät gelungen, aus österreichischen Förderungsmitteln eine Großrechenanlage der Firma CRC (korrekt CDC) (28 Millionen öS) für die Universität anzuschaffen, die in dem Neubau der naturwissenschaftlichen Institute Technikerstr. 25 in einem eigenen Gebäude untergebracht wurde. Aus dieser Anlage und dem Institut Informatik entstand schließlich das Rechenzentrum der Universitaet Innsbruck, jetzt ZID genannt.“
    Auf der Zuse 23 mussten wir unsere im Freiburger Code selbsterstellten Computerprogramme noch auf Lochstreifen eingeben, erst auf der CDC gab es die Lochkarte als Eingabemedium.
    http://www.horst-zuse.homepage.t-online.de/z23.html

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