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Die Wallfahrtskirche Maria Schnee In Heiligwasser, Teil 3

Die Wallfahrtskirche Maria Schnee in Heiligwasser, Teil 3

Das Titelbild stammt aus dem Jahr 1927 und zeigt den prachtvollen Innenraum der Wallfahrtskirche Maria Schnee in Heiligwasser. Den dreijochigen Saalraum überspannt ein Stichkappengewölbe, das kunstvoll mit Stuckwerk verziert ist: Unter anderem wurden Blütensträuße, Rosen, Akanthusranken, Vögel und geflügelte Engelsköpfchen als Motive gewählt. Die Deckenfresken, die Szenen aus dem Marienleben zeigen, wurden in ovale beziehungsweise vierpassförmige mit Stuckrahmen verzierte Felder gemalt. Zahlreiche Votivbilder schmücken die Wände. Auf der rechten Bildseite sind der Eingang zu der im Süden gelegenen Seitenkapelle und die fünfseitige, mit Schnitzornamenten geschmückte Kanzel zu sehen.

Dieses in den 1920er Jahren entstandene Foto zeigt den Hochaltar der Wallfahrtskirche Maria Schnee. Das Gnadenbild, eine spätgotische Madonna mit Kind, die auf einer Mondsichel mit Gesicht sitzt und von einem Strahlenkranz umgeben ist, wurde 1971 gestohlen. Das selbe Schicksal ereilte die von Joseph Anton Tschott aus Patsch Mitte des 18. Jahrhunderts geschaffenen Skulpturen des heiligen Joachim und des heiligen Joseph. Die Figuren wurden durch Nachbildung von Hans Falkner ersetzt.

1989 bis 1991 wurde die Kirche umfassend restauriert: Unter anderem wurde die talseitige Kirchenmauer mit einem Betonsockel unterfangen, die Turmuhr erneuert, ein neuer Steinboden verlegt, die Marmoraltäre saniert und auch die Außenfresken erhielten eine gründliche Restaurierung.

(Stadtarchiv Innsbruck, KR-PL-2347, Ph-Pl-1136)

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