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Die Pfarrkirche Hl. Martin In Vill, Teil 2

Die Pfarrkirche Hl. Martin in Vill, Teil 2

Die Deckenfresken im Langhaus und Chor der Pfarrkirche in Vill, die Szenen aus dem Leben des heiligen Martin von Tours zeigen, wurden 1791 von Franz Xaver Kirchebner geschaffen, der als Sohn des Malers Anton Kirchebner am 6. Dezember 1736 in Götzens geboren wurde. Franz Xaver Kirchebner schuf Fresken und Tafelbilder für mehrere Tiroler Kirchen in einem spätbarocken Stil mit leicht klassizistischem Einschlag.

Auf dem Titelbild dieses Artikels ist das Deckenfresko im Chor der Pfarrkirche in Vill zu sehen. Es zeigt den Tod des heiligen Martin von Tours. Von Priestern und trauernden Personen umgeben, liegt der Heilige auf dem Sterbebett. Die Architekturmalerei dahinter erinnert an einen Triumphbogen. Darüber schweben auf Wolken Christus und die heilige Maria mit weiteren Heiligen und Engeln. Am unteren Rand des Freskos ist ein in die Tiefe stürzender Teufel zu erkennen.

Das Deckenfresko im Langhaus zeigt die Bischofsweihe des heiligen Martin von Tours in aufwändiger Architekturmalerei. Unter einem Baldachin werden dem knieenden heiligen Martin die bischöflichen Insignien Mitra und Pallium überreicht. Hinter ihm ist ein Zug aus geistlichen und weltlichen Personen aufgereiht. In der Mitte des dargestellten Raums befindet sich ein Altar, der mit einem Gemälde, das Mariä Heimsuchung darstellt, geschmückt ist. Darüber schweben auf einer Wolke Gottvater, Christus, der sich mit einem Kreuz auf der Weltkugel abstützt, die Taube des Heiligen Geistes und zahlreiche Engel.

(Stadtarchiv Innsbruck, Ph-7518, Ph-8209)

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