Das HoGa
Das Hofgarten-Café kennen noch viele, allerdings oft in ganz unterschiedlicher Erinnerung. Für die einen war es ein schattiges, gemütliches Café im Grünen, für die anderen ein Hotspot für lange Abende und ausgelassene Nächte. Ich selbst gehörte eher zur zweiten Gruppe. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir, dass das Hofgarten-Café gemeinsam mit dem Stadtcafé zu den wenigen Lokalen gehörte, in die man ab 21 Jahren hinein durfte. Dabei gab es jeweils einen Ausnahmetag pro Woche: Einmal Dienstag und einmal Donnerstag. Das ließ sich natürlich hervorragend mit dem Studentenleben vereinbaren.
Erbaut wurde das Café im Jahr 1924 nach den Plänen des Architekten Clemens Holzmeister. In den folgenden Jahrzehnten wurde es mehrfach umgebaut und saniert, bis es 2019 einem Brand zum Opfer fiel. Seither steht die Fläche leer, soll jedoch künftig wieder mit einem neuen Lokal belebt werden.
(Stadtarchiv/Stadtmuseum, KR-PL-389)