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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Der Neue Stadtpatron

Der neue Stadtpatron

Heute stand in der Zeitung, dass der Heilige Jakob offizieller Stadtpatron von Innsbruck werden soll.
In der Stadt begegnet uns der Heilige vor allem in der Pfarrkirche St. Jakob, dem heutigen Dom, wo er sowohl im Namen als auch als markante Giebelfigur allgegenwärtig ist.

In unseren Beständen macht sich der Heilige etwas rarer. Umso schöner ist das filigrane Spitzenbildchen, welches ich in unseren Beständen gefunden habe. Das kleinformatige Andachtsbild zeigt den Heiligen Jakob in einem zentralen Medaillon, das kunstvoll auf zarter Papierspitze befestigt worden ist. Ein echtes kleines Meisterwerk. Erkennen können Sie den Heiligen Jakob an den Pilgermuscheln und dem Wanderstab.
Wissen Sie eigentlich, wer die anderen Stadtpatrone von Innsbruck sind?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Sammlung Günter Sommer, Sommer-22-81)

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare
  1. Einen weiß ich noch, den Hl. Alexius, aber dann ist’s auch schon vorbei mit meinen Stadtpatron-Kenntnissen.
    Wenn von „anderen“ die Rede ist, wie viele Patrone gibt es denn insgesamt?

    1. Nachdem mich das Erdbeben jüngst um 3 Uhr früh geweckt ht, habe ich gleich ein wenig nachgelesen, wie das damals mit dem großen Erdbeben in Insnbruck war. Das 1670er Beben war am Alexiustag und nachdem dieser neben Francisco de Borja (vgl Hall) Schutzheiliger gegen Erdbeben ist, ist er seit damals Stadtpatron.

  2. Ebenfalls als Patron von Innsbruck gilt übrigens der heilige P I R M I N . Aber dieser Gottesmann hat auch sonst alle Hände voll zu tun, um seinen zahlreichen Patrozinien einigermaßen gerecht zu werden. Das „Lexikon der Namen und Heiligen“ (Wimmer – Melzer) nennt Ihn:
    Patron: der Insel Reichenau, von Innsbruck, der Rheinlandpfalz; gegen Schlangen und anderes Ungeziefer (weil er diese von der Reichenau vertrieb), Vergiftung beim Essen (Damit uns Speis und Trank gedeih‘, Sankt Pirmins Hand sie benedei“)
    Seine Gebeine kamen 1575 nach Innsbruck und sind heute in einem Sarkophag in einer Seitenkapelle unserer Jesuitenkirche zur allgemeinen Verehrung aufgestellt.

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