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Das Gallische Dorf

Das gallische Dorf

Hinter einem auf dieser Seite recht selten erforschen Gebiet des Blocksaggens, mit den in den 1930ern nach tadellosen österreichischen Künstlern (Raimund-, Brucknerstraße und Haydnplatz) und Militärs (Viktor Dankl-, Ignaz Verdroß-, Erzherzog Eugen-Straße) sowie dem etwas zweifelhaften Dichter Johann Chrysostomus Senn benannten Straßen und Plätzen liegt ein gallisches Feld, das es irgendwie geschafft hat, den hungrigen städtischen und privaten Armeen von Stadtplanern, Haushinstellern, technischen Zeichnern, Parkplatzgestaltern und Milliardären auf Einkaufstour zu widerstehen wie weiland das historisch nicht völlig gesicherte Gallische Dorf den römischen Lagern Kleinbonum, Baborum, Laudanum und Aquarium.

Davon profitiert haben und tun es immer noch die beschäftigten und Bettlägerigen des Sanatoriums Kettenbrücke, dessen Anbau hier gerade im Entstehen ist. Die Gegend sieht heute sonst praktisch gleich aus wie vor 1938, da hier bis auf drei in der Dankl-Straße gelandete Bomben praktisch keine Kriegsschäden entstanden sind.

(Stadtarchiv Innsbruck, Sammlung Frischauf, Ph-4403)

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Dieses gewaltige Grundstück ist sicher ein unverkäuflicher Klosterbesitz, wahrscheinlich im Besitz eines kirchlichen Ordens.
    Im örtlichen Raumordnungskonzept ist der größte Teil des Grundstück noch als Freiland gewidmet, sodass man dort auch gar nicht bauen kann.
    Die sagenhaft riesige Fläche beträgt ca. 65.000 Quadratmeter!

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