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Altes Innsbruck

Altes Innsbruck

1866 bekam Alois Reden, der das Haus ein Jahr zuvor erworben hatte, eine Konzession für ein neues Gasthaus in der Maria Theresien Straße 16. Damals nannte sich das Gasthaus noch „Zur Annasäule“, erst 1905/06 wurde das Gasthof von seinem Sohn, Albert Reder, umgebaut und in „Alt Insprugg“ umbenannt. Auf ihn geht auch der Ritter-Erker zurück, in dem König Artus und Theoderich der Große wachen – eigentlich eine seltsame Wahl, da es wohl die Figuren aus der Hofkirche sind, die mit Innsbruck kaum weniger zu tun haben könnten; vielleicht haben die zwei von Albrecht Dürer entworfenen Statuen Reder einfach am besten gefallen. 1921 wurde das Lokal an Peter Gorllnigg verpachtet, 1924 an Anton Puschel, der es erneut umbauen ließ.

Während des Zweiten Weltkrieges blieb das Haus weitgehend verschont, doch die gegenüberliegenden Häuser wurden schwer getroffen. Das Lokal selbst existierte bis in die 70er Jahre, heute beherbergt das Haus ein neues Restaurant.

Der Gasthof nach der Übernahme durch Anton Puschel (Signatur sommer 7_8)
Wiederaufbau der zerstörten Häuser gegenüber dem Breinössl und Alt-Insprugg (Signatur KR-NE-3357)

(Signatur sommer 6_80)

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Die Figur des König Artus war für Touristen aus England und Amerika natürlich am interessantesten. Daher wohl die Wahl von König Artus als Tourismusmagnet im Schaufenster des Gasthofs.

  2. Das sind auch jene 2 Figuren von Peter Vischer dem Älteren. Denen sieht man eine elegante Leichtigkeit direkt an. Vielleicht dachte sich Albert Reder, dass die sich für ein Gasthaus netter machten als so manche finstere und grimmige Gestalten aus der Hofkirche.

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