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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Tante-Gert? Tant-Egert?

Tante-Gert? Tant-Egert?

Da ich mich am Paschberg immer verlaufe (wirklich immer), ist es jedes Mal eine Überraschung, was ich dort finde. Mal lande ich bei den Resten der Flakgeschütze am Lanser Kopf, mal verschlägt es mich zur Poltenhütte. Am meisten freue ich mich aber, wenn ich bei Tantegert herauskomme.

Über die Umbenennung des Platzes im 20. Jahrhundert haben wir bereits genug Worte verloren, ebenso über den Bahnhof. Für mich persönlich ist jedoch der Tümpel mit Spielplatz der/die/das eigentliche Tantegert. Es ist ruhig, nie überfüllt, und man kann dort entweder Kaulquappen oder Frösche fangen.

Wie man den Ortsnamen eigentlich ausspricht, weiß, glaube ich, niemand so recht. Am beliebtesten scheint allerdings die Variante zu sein, die an die Schwester eines Elternteils mit männlichem Vornamen erinnert. Fragt man eine namhafte Online-Enzyklopädie, wird erklärt, dass sich der Name aus „Tann(enwald)“ und „Egart“ für Wiese zusammensetzt. Demnach bedeutet Tantegert so viel wie „Wiese im Wald“.

Auf der ersten Abbildung sieht man Tantegert in seiner ursprünglichen Form, auf der zweiten den Tümpel in seiner heutigen Gestalt mit Steg.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum, KR-PL-1808, Ph-Dig-118)

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Tja… in Zeiten der Klimakrise sieht das Feuchtbiotop leider eher so aus: https://postimg.cc/mhd3bJxk
    Wie auch die paar Quellen und Brunnen am eh schon trockenen Paschberg leider alle ausgetrocknet sind. Am Tummelplatz tröpfelt es inzwischen nicht mal mehr, die Philippine-Welser-Quelle ist zur Philippine-Welser-Wüste geworden. Nur der Aldranser Bach rauscht noch einigermaßen.

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