Der Maler, Grafiker und Plakatkünstler Lois Alton, Teil 1
In der Sammlung des Stadtarchivs Innsbruck befinden sich einige Werke des Malers, Grafikers und Plakatkünstlers Lois (auch Luis, Louis) Alton. Er wurde am 4. Mai 1894 in Krumau (Český Krumlov) geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Innsbruck. Anfang der 1920er Jahre studierte Lois Alton Kunst an der Akademie der Bildenden Künste in München. Einer seiner Lehrer dort war der Münchener Maler Constantin Gerhardinger. Es folgten Studienaufenthalte in Dänemark. Stark beeindruckt war Alton von dem dänischen Maler, Bildhauer und Kunsthandwerker Joakim Frederik Skovgaard, der unter anderem mit der Ausgestaltung des Domes zu Viborg Berühmtheit erlangte. Von ihm erlernte Alton die Kunst der Freskenmalerei, die ihn im Laufe seines Künstlerlebens immer wieder stark beschäftigte.

Ab dem Jahr 1925 arbeitete Lois Alton als freischaffender Künstler in Innsbruck. Im Jahr 1926 wurde er Mitglied der Secession Innsbruck. Im Jahr 1933 wurde er Teil der Künstlergruppe „Der Neue Bund“.

Lois Alton schuf zahlreiche Landschafts- und Tierbilder, Illustrationen für Jagdzeitschriften, Porträts, Plakatvorlagen, aber auch Stadtansichten.

Besonders in Erinnerung blieb Lois Alton aber mit seinen zahlreichen Fresken, die im öffentlichen Raum entstanden sind. Der zweite Teil des Beitrags, der am 15. August erscheinen wird, wird sich mit diesem Teil seines künstlerischen Schaffens beschäftigen.
Abbildung 1, Titelbild: Innsbruck vom Bergisel aus gesehen, Öl auf Leinwand, 78,5 x 88 Zentimeter.
Abbildung 2: Ernte, Öl auf Leinwand, 68 x 76 Zentimeter.
Abbildung 3: Tirol, Plakat, 49 x 33 Zentimeter.
Abbildung 4: Porträt von Bürgermeister Franz Greiter, Öl auf Leinwand, 97 x 97 Zentimeter.
(Stadtarchiv Innsbruck, Bi-1123, Bi-975, PT-172, Bi-8)