Innsbruck – Mechelen (II.)
Über die genaue Route informiert uns ein anderes Objekt, welches zum 500-Jahre Jubiläum herausgegeben wurde, eine Postkarte, mit Stempeln aller Orte, durch welche die Stafette galoppierte.
Von Innsbruck aus ging es nach Zirl, Telfs, Barwies, Nassereith, Lermoos, Heiterwang und schließlich dem letzten Halt in Tirol, Reutte.
Erster Halt auf dem heutigen Gebiet der Bundesrepublik Deutschland war Füssen, dann Hopferai, Nesselwang, Petersthal, Hegge, Weitnau, Isny, Christazhofen, Kißlegg, Vogt, Ravensburg, Ettenkirch, Markdorf, Schloß Salem, Owingen, Stockach, Aach, Leipferdingen, Zollhaus-Blumberg, Döggingen, Rötenbach, Titisee, Buchenbach, Freiburg, Emmendingen, Herbholzheim, Lahr, Offenburg, Zusenhofen, Achern, Bühl, Sinzheim, Rastatt, Illingen, Karlsruhe-Daxlanden, Leopoldshafen, Huttenheim, Speyer, Mutterstadt Frankenthal, Weinsheim, Abenheim, Alzey, Wonsheim, Bad Kreuznach, Schöneberg, Rheinböllen, Beltheim, Beulich, Löf, Kollig, Kürrenberg, Langenfeld, Adenau, Aremberg, Blankenheim, Sistig, Hellenthal und schließlich nach Monschau.
Dann ging es in das heutige Belgien, damals eben Teil der habsburgischen Niederlande, Eupen. Von dort nach Clermont sur Berwinne, Dalhem, Slins, Tongeren, Voort, Sint-Truiden, Budingen, Waanrode, Rillaar, Werchter, Rijmam und dann zu guter Letzt nach Mechelen.
Diese Route wurde im Zuge der Jubiläumsfeierlichkeiten auch erneut abgeritten. Im Titelbild zu sehen ist der damalige Empfang in Innsbruck im Bürgersaal zu diesem Anlass. Mittig im Bild der Innsbrucker Bürgermeister, Romuald Nierscher, ihm gegenüber steht der deutsche Minister für Post- und Fernmeldewesen Christian Schwarz-Schilling, neben ihm der Landeshauptmann Alois Partl.
(Signatur Ph-Pr-1015)