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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Innsbrucker Häuser – XVIII

Innsbrucker Häuser – XVIII

Jetzt bin ich schon wieder über so ein Haus-Portrait gestolpert, das man kennt, aber nicht zwingend sofort zuordnen kann. Himmel, wo war das gleich? Es ist halt auch nicht förderlich, dass es schon wieder ein Gebäude ist, an dem man in der Regel vorbeifährt. Und bei dem Verkehr kann der Pilot des Autos auch nicht immer aus dem Seitenfenster schauen.

Die Möbeltischlerei des Fritz Proksch wird auch nur mehr den Wenigsten geläufig sein. Vielleicht hat sein Vater (?) Emanuel Proksch, der hier ebenfalls als Tischler tätig war, die mächtigen Jugendstil-Kastenfenster fabriziert. Es ginge sich zeitlich noch aus. Er ist hier seit 1912 in den Adressbüchern zu finden. Es wäre eine fesche Visitkarte für einen Tischler.

Das Auffälligste an dem Gebäude sind die vier großen floralen Reliefs aus hellem Marmor. Diese haben die Zeiten überstanden und es gibt sie bis heute.

Sie wissen es vermutlich schon längst, wo wir uns heute befinden. Wahrscheinlich haben Sie hier in früheren Zeiten auch schon auf Ihre Pizza gewartet.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck; Ph-5217)

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