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08/15?

08/15?

Vielleicht auf den ersten Blick. Aber es lohnt sich diese frühe Ansichtskarte der Hungerburgbahn näher zu studieren (auf der Rückseite ist sie handschriftlich mit August 1908 datiert). Wir sehen den Wagen 2 auf dem Viadukt knapp vor der Bergstation. Viel interessanter scheint aber die Hütte gleich links vom Viadukt. Ihr Zweck scheint nicht ganz klar. Möglicherweise handelt es sich um die Station einer Materialseilbahn für den Bahnbau. Dazu würde die Holzstütze rechts oben an der Felskante passen …

Die zweite „Entdeckung“: Wenn wir den Blick hinauf zum Mariabrunn wandern lassen, dann können wir östlich davon einen kleinen Pavillon erkennen. Die Aussicht von dort muss fantastisch gewesen sein.

(Privatbesitz)

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Ohne weitere Baustellenfotos zu kennen (gibt es solche überhaupt?) glaube ich auch, dass die Hütte gleich links vom Viadukt die Talstation einer Materialseilbahn, die schräg über das ganze Viaduktbauwerk hinauf zu dieser hölzernen Portalstütze führte, war. Diese Seilbahn diente meiner Meinung nicht nur dem Zubringen von Baumaterial von der Hungerburg herunter (z.B. Holz, Sackzement), sondern auch dem Betoniervorgang selbst.

    Ich nehme an, dass die Betonschottergewinnung in dieser Schottergrube rechts unterhalb – siehe auch http://innsbruck-erinnert.at/was-fuer-ein-panorama/ – stattfand, das Mischen selbst auf Höhe dieser Seilbahnstation etwas westlich davon, der Frischbeton in Transportkübel verladen und mit der Seilbahn zu den Einbaustellen gebracht wurde.

    Dieser Viadukt in Stampfbeton war ja ziemlich der erste dieser Art!

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