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Zum Gießenbach

Zum Gießenbach

Heute fast durchgehend verbaut durchquert der Gießenbach Innsbrucks Westen und die Höttinger Au. Auf unserem Titelbild blicken wir auf die bis heute relativ unveränderte Front des Häuserblocks Fischnalerstraße 1-11. (Die Identifikation der anderen Gebäude überlasse ich gerne der Leserschaft). Davor sehen wir unseren Bach, der sich gerade Richtung Schwimmbad Höttinger Au seinen Weg bahnt, welches er immerhin bis in die 1960er-Jahre mit seinem Wasser speiste. Heute ist der Bach in diesem Bereich nicht mehr sichtbar. Unsere beiden Fotos tragen auf der Rückseite einen Stempel mit dem Datum 28.11.1955. Mit dem zweiten Bild wenden wir unseren Blick nach Westen. Welche Gebäude sind hier zu erkennen?

Eine kleine Idylle im Westen Innsbrucks. Links wird fleißig gegartelt. Was hat es mit den kleinen „Landungsstegen“ auf sich?

Die an der Kranebitter Allee gelegene „Gießensiedlung“, die nach dem Zweiten Weltkrieg zu entstehen begann (heute das Gebiet „Am Gießen“), hat ihren Namen vom Gießenbach erhalten. Allerdings verläuft der Gießenbach dort heute auch nur mehr unterirdisch, was im Hinblick auf die Namensgebung auf den ersten Blick etwas irritierend erscheint. In etwa im Bereich der neuen Gießensiedlung befanden sich zuvor die Baracken des Flüchtlingslagers Hötting, die wohl nach und nach von dort verschwanden.

Der heute sichtbare Teil des Gießenbaches befindet sich westlich von der Siedlung, im Bereich des Fischerhäuslwegs.

(Quelle: Innsbruck.gv.at, Stadtplan)

(Stadtarchiv Innsbruck, Ph-27308 und Ph-27309)

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Ich danke für diese beiden Fotos! Es ist das erste Mal, dass ich Bilder von diesem Gewässer sehe, als es noch an der Oberfläche war. Die Schüttung scheint schon damals recht gering gewesen zu sein, sieht es doch so aus als gäbe es in dem ohnehin schon kleinen Flußbett kaum Strömung.

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