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Imposant Und Doch Vergangen

Imposant und doch vergangen

Über den Inn nach Norden bot sich früher dem Spaziergänger an der Promenade ein imposanter Anblick: Der Ansitz Cederfeld an der Weiherburggasse, die mächtige Abraumhalde des ehemaligen Höttinger Steinbruches und die Wucht der weitgehend unverbauten Hügel von Hötting.

Der Ansitz Cederfeld wurde vor wenigen Jahren abgebrochen und durch eine moderne Wohnanlage ersetzt. Der Höttinger Steinbruch, der den Baustoff für zahlreiche Innsbrucker Bauten vor allem bis Ende des 19. Jahrhunderts lieferte, wurde eingestellt und erlebte nur ein Mal eine kurze Wiederaufnahme als in den 1980er Jahren Steine für die Schutzbauten am Inn benötigt wurden.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Was mir an dieser Szenerie ungewöhnlich erscheint, ist die dunkle Färbung des Flusses – man denkt unwillkürlich an ein sattes Dunkelgrün – und die Beschaffenheit der Spiegelungen in der Wasseroberfläche. Beides deutet auf eine langsamere Fließgeschwindigkeit als heute hin, und passt gut zu einem veralgten, tiefen Fließgewässer mit wenig Gefälle – aber wie passt das zum Inn? Ist es vielleicht der damaligen Aufnahmetechnik geschuldet, war die chemische Mischung auf der Glasplatte stark infrarotempfindlich, so dass das kalte Flusswasser dunkler dargestellt wird, als es eigentlich aussah? Oder wurde hier irgendwie retuschierend getrickst – passt die besonders helle Spiegelung in der Mitte überhaupt da rein, hat sie eine Entsprechung am Ufer?

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