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Im Interesse Der Volksgesundheit – Teil I

Im Interesse der Volksgesundheit – Teil I

Um die regelmäßige Körperpflege für jedermann bzw. jederfrau zu ermöglichen, wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts in den Städten Volksbäder eingerichtet. Die Wannen- oder Duschbäder halfen bei der Körperhygiene. In Wien wurden die öffentlichen Badeanstalten aufgrund des spärlichen Wasserflusses auch Tröpferlbad genannt.

In diesem Haus, welches auf dem Foto schon ziemlich baufällig ist, hat sich früher eines der Innsbrucker Volksbäder befunden. Eröffnet wurde es wurde am 1. August 1906. Die Badeanstalt verfügte über eine eigene Männer und Frauenabteilung. Wer erkennt, um welches Volksbad es sich handelt?

Ziemlich knifflig. Es handelt sich um das Volksbad in der Michael-Gaismair-Straße 4.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-A-24488-2-75, 1961)

Innsbrucker Nachrichten, 31. Juli 1906

Dieser Beitrag hat 12 Kommentare
    1. Oder doch nur ähnlich? Auch das „Schulhaus“ im Hintergrund ist bestenfalls nur so ähnlich. Wenn die Isetta nicht davorstünde, würde ich ja an einen viel früheren Zeitpunkt und an einen späteren Umbau glauben. Ich laß mich überraschen.

  1. Ich glaub nicht, dass es dieser heutige Kindergarten in Wilten ist.
    Ein Gebäude, das ich im Verdacht habe, wäre die Räumlichkeit der Firma Minatti in Dreiheiligen (bei deren Plattenzuschnittshalle war nicht klar, ob es ein Kirche, ein Theater oder ein Bad war) – aber bei der Luftbildanalyse bin ich noch auf keinen grünen Zweig gekommen.
    Da ich aber nicht mehr genau weiß, wo die Firma Minatti genau lag (hnr 13 oder 21?), ist da ohnehin ein Unschärfe; Dachlandschaftsmäßig würde das Stöckelgebäude südwestlich der VS Dreiheilgen ins Muster passen….

    Abseits davon: Dass zur Isetta (vermutlich, so genau kenn ich mich da nicht aus) rechts im Bild noch kein Kommentar kam!? Das war wirklich ein innovatives Auto (wenn man von der nicht vorhandenen Knautschzone absieht)

    1. Herr Schönherr, da Sie nun näher „in meinen Bereich“ gekommen sind, möchte ich Sie bezüglich Ihres Beitrages fragen: Meinen Sie bei den Hausnummern schon die Dreiheiligenstraße?
      Beim Haus Dreiheiligenstraße 13 handelt es sich jedenfalls um das alte Kolpinghaus! Hellhörig bin ich geworden, weil Sie von der „Plattenzuschnittshalle“ der Firma Minatti schreiben „bei der man nicht wusste, ob es eine Kirche, ein Theater oder ein Bad war“! Ich selbst kam nie mit der Firma Minatti in Berührung, ich weiß nur, dass 1988 der Gesellenverein hinaus in die Viktor Franz Hess Straße im Westen übersiedelte und das Gebäude der Stadt verkauft hatte.

      Ich selbst hatte mit dem Gebäude nur insofern zu tun, als im früheren Theatersaal nach dem Krieg ein Nonstopkino aufmachte – ähnlich wie es eines später in der oberen Maria Theresienstraße gegenüber der Servitenkirche gab – also ein Kino mit Kurzfilmen und – was das Wichtigste war – drei „Wochenschauen“ („Austria Wochenschau“ „Fox Tönende Wochenschau“ – die dritte ??)

      Vielleicht wurde daraus diese „Plattenzuschnittstelle“? Vielleicht kann jemand weiterhelfen?

      1. Bitte den Fehler bei den Hausnummern ausbessern – das 13 hat mich irritiert: Das Kolpingaus alt hat 9, also direkt vor dem Viaduktbogen! Nr. 13 ist das Sailerhäusl (Ecke zur Jahnstraße).

        Kennt jemand ein Foto vom alten Gasthof Seilerhäusl?

        1. Ja, das alte Sailerhäusl habe ich gekannt, auch von innen. Mein letzter Besuch war irgendwann am letzten offenen Tag nach einem Besuch des Theaters in der Jahnstraße. Es gab nur noch Gulasch.
          Daneben war der Juwelier Färberböck. Damals war das Haus etwas nach hinten gerückt und bildete ein kleines Platzl.
          Auch den Minatti habe ich gekannt, irgendwas habe ich dort einmal gekauft, er hatte auch Bastlerbedarf, aber wie das Stöckl ausgesehen hat weiß ich mit entsprechenden Folgen (Kindergarten Wilten) nicht mehr.

  2. Das wirds wohl sei, Herr Roilo 🙂
    Und bei der ehem. Firma Minatti dürfte es wohl der vormalige Theatersaal sein. Ich erinnere mich nur, dass die Kreissäge wie ein Altar in der gewölbten Halle an der Nordseite (?) erhöht stand. Seltsamer Altar, aber hatte was.

    1. Das alte Kolpinghaus in der Dreiheiligenstraße 9 bestand aus einem Trakt entlang der Dreiheiligenstraße und einem anschließenden Trakt an der Westseite entlang der Bahn (Viaduktbögen). Von der der Dreiheiligenstraße her führte ein große Tordurchfahrt in einen Hof, den Nordabschluss dieses Hofes bildete die Aufgangstreppe und der Eingang zum Saal.
      Siehe 1940er Luftbild und dieses Bild https://postimg.cc/xJJ18BNP
      Später, ich nehme an nach dem Verkauf des Kolpinghauses an die Stadt, wurde dieser Hof verbaut – wahrscheinlich war das die Fa. Minatti. Siehe Luftbilder 1970-1982
      Bei diesen alten Luftbildern sieht man östlich von diesem Hof und südlich der Dreiheiligenschule kleinere Baulichkeiten mit Zugang von der Jahnstraße her. Dabei könnte es sich tatsächlich um dieses Volksbad handeln.

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