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Einen Frühen Blick…

Einen frühen Blick…

… auf Innsbruck und seine Vororte ermöglicht diese Aufnahme des Innsbrucker Fotografen Friedrich Bopp (1842–1884). Die Perspektive ist an und für sich hinlänglich bekannt – Aufnahmen mit dem Titel „Innsbruck gegen Norden“ gibt es wie Sand am Meer. Was diese Fotografie besonders macht, ist zum einen der frühe Zeitpunkt (um 1875/1880). Zum anderen sind es wieder die zahlreichen Details, die wir entdecken können.

Wir beginnen unseren Spaziergang östlich der Sill. Links im Bild sehen wir die Sill, rechts die Felder zwischen Amras und Pradl, in der Bildmitte das alte Pradl. Gut zu erkennen sind u.a. die alte Pradler Pfarrkirche und der Eisenbahnviadukt samt der Innbrücke im Hintergrund. Auch das Dach des Zeughauses ist zu sehen.
In diesem Ausschnitt sehen wir rechts die Sill, den Sillkanal und die Spinnfabrik. In der Mitte erkennen wir den Bahnhof mit seinen Remisen. Am Bahnhofsvorplatz entdecken wir u.a. das in den Jahren 1871 bis 1874 errichtete Palais Bandeson (später Hotel Tiroler Hof). Im Hintergrund ist der noch weitgehend unverbaute Saggen zu sehen.
Wir sind in Wilten angelangt. Im Vordergrund sehen wir die Pfarrkirche und dahinter einen Teil der Gemeinde Wilten, deren Gebäude bereits recht städtisch anmuten. Im Hintergrund können wir die Weiherburg, den Turm der Hofkirche, die St. Jakobs-Pfarrkirche und Schloss Büchsenhausen ausmachen. Beeindruckend wirkt die Abraumhalde des Höttinger Steinbruchs.
Mit diesem Ausschnitt geht unser kleiner Spaziergang zu Ende. Wir sind im westlichen Teil von Wilten angelangt (im Vordergrund). Dahinter liegen die Dächer der Stadt. Wir sehen u.a. den Stadtturm, die Triumphpforte und am oberen Bildrand die Vogelhütte.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-M-973)

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