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Ein Echtes Rätsel… Mit Zwei Kleinen Teufeleien

Ein echtes Rätsel… mit zwei kleinen Teufeleien

Ein wirklich prachtvolles Foto, wohl aus der Zeit kurz nach 1890. Zwei würdige Erscheinungen mit Stock und Hut stehen „zufällig“ in der Mitte der Kreuzung. Links hinten, unter der Plakatwand, bewegen sich Menschen, was sie durch die lange Belichtungszeit schemenhaft erscheinen lässt. Beachtenswert ist auch die schöne Straßenlaterne an der Hausecke.

Selbst wenn jemand das Gebäude nicht von den wenigen anderen erhaltenen Aufnahmen kennt, lässt sich bei genauem Hinsehen auf die Lage des Bauwerkes schließen.

Bevor die Frage aller Fragen kommt, muss ich noch zwei kleine Teufeleien beichten: Unter dem Schriftzug „Hotel“ steht im Originalfoto ein Name. So einfach konnte ich das Rätsel doch nicht machen. Und für die erfahrenen Rätsel-LöserInnen: Das Straßenschild ist im Original leider zu gut lesbar gewesen. Da musste ich mit Photoshop etwas nachhelfen…

Was noch zu fragen bleibt: Wo befinden wir uns?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Signatur: Ph-6529)

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Es ist die ehemalige Engelmühle, Kreuzung Adamgasse/Salurnerstraße.
    Sie ist 1907 abgerissen und durch die auch heute noch bestehenden Bauten ersetzt worden. Das Hotel im Hintergrund war der Arlbergerhof, am Straßenschild die Adamgasse.
    Dazu ein Auszug aus „Innsbruck informiert“ vom Februar 2007: (Ein Stück A l t – I n n s b r u c k verschwindet.)
    „Am Samstag ist zwischen dem Privatier Georg König und der Innsbrucker Baufirma Huter ein Kaufvertrag abgeschlossen worden, nach dem die Serviten- oder Engelmühle in der Adamgasse mit 1. März des Jahres in den Besitz der Firma Huter übergeht. Diese wird an der Stelle der Mühle, sowie auf dem dazugehörigen Grunde von der das große Anwesen begrenzenden Maximilianstraße bis zum ehemaligen Akzishäuschen (einschließlich desselben) nächst der ehemaligen Gemeindegrenze Innsbruck-Wiltens moderne Wohngebäude errichten. Somit verschwindet bald wiederum ein historisches Stück des alten Innsbruck unter dem Einfluß der neuen Zeit.“
    (I. Zeindl vom Stadtarchiv/Stadtmuseum)

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