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Die Neue Zierde Der Landeshauptstadt – Die Innbrücke

Die neue Zierde der Landeshauptstadt – die Innbrücke

Die Innbrücke ist namensgebend für die Stadt. Bis ins 19. Jahrhundert waren es Holzbrücken, die jedoch immer wieder von Hochwassern weggerissen wurden. Deswegen entschied sich 1870 der Stadtmagistrat Innsbruck bei der notwendigen Neuerrichtung für eine Eisenkonstruktion.
Am 19. März 1873 wurde die eiserne Fachwerkbrücke eingeweiht, die erste in Tirol. Sie hatte eine Weite von 75,84 Metern und wurde durch zwei Flußpfeilern aus Kramsacher Marmor in drei Feldern unterteilt. Das Eisentragwerk stammte von der französischen Brückenbauanstalt Schneider in Creuzot. Insgesamt wurden 4.354 Zollzentner Schmiedeeisen und 86 Zollzentner Gußeisen verarbeitet. Die einzelnen Bauteile waren mit 50.000 Nieten verbunden.
Zur Eröffnung fand ein Korso mit 20 Equipagen und 40 Reiter statt. In der Vorankündigung hieß es: „Es versteht sich von selbst, daß sich die Frauen bei diesem erfreulichen Anlaß ebensowenig der Teilnahme an dem geplanten Korso entziehen werden, wie es selbstverständlich ist, daß die zahlreichen Sportsmen unserer equesteren (pferdefreundlichen) Stadt hoch zu Roß erscheinen.“

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Sammlung Jörg Thien 04.05.01-104, 1950er Jahre)

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