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#bilderschauen --- #geschichtenlesen --- #gernauchwiederimarchiv
  • From Johann Heis on Nicht so schwer...

    Es müsste sich um den Oberkoflerweg in Mühlau handeln. Die oben vermutete Höhl‘ (nicht „Höll'“, da die Bezeichnung vom Hohlweg kommt) wäre vom Inn zu weit entfernt.
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    2021/01/16 at 10:16 pm
  • From Manfred Roilo on Nicht so schwer...

    Thomas Riss Weg

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    2021/01/16 at 10:16 pm
  • From Manfred Roilo on Ein Rätsel in memoriam Dr. Herbert Geiler

    Das Gebilde befindet sich offensichtlich nördlich des Jugendheimes Pradl Reichenauerstraße 15. Dazu gehörte auch eine sehr große Grundfläche, die bis zur Sill reichte. Besitzer war bis zur Machtergreifung 1938 der Peter Mayr Bund. Danach wurden auf diesen Gründen die Offiziersvillen gebaut.

    Ich wüsste sehr viel über diese Pradler Institution zu erzählen. Möchte es aber ganz kurz machen. Obwohl ich es selbst nicht kannte und auch nicht wusste, warum es dreieckig war – nein, ich sage es nicht – ich bin mir nicht ganz sicher. Vielleicht weiß ein anderer mehr. Jedenfalls habe ich eine Spur gelegt!

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    2021/01/16 at 10:08 pm
  • From Markus A. on Nicht so schwer...

    Gramartstraße, Höttinger Höll‘?

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    2021/01/16 at 9:47 pm
  • From Josef Auer on Ein Rätsel in memoriam Dr. Herbert Geiler

    Interessant wäre diesbezüglich die Besitzgeschichte dieses Grundstücks.

    Offenbar ist der Name des Grundbesitzers noch völlig unbekannt. Dazu müssten folgende Fragen am Katasteramt sowie im Grundbuch systematisch erhoben werden:
    1. Wem gehörten die betreffenden Parzellen Nr. 1323 bzw. 3056, KG Pradl in den 1920er-Jahren?
    2. Gibt es aus der fraglichen Zeit Vermessungspläne der Parzelle am Katasteramt?
    Auf diesen Plänen könnte der Zweck des Dreiecks eingetragen sein.

    Mit dem Namen des Grundbesitzers könnte man mittels Volltextsuche in den Zeitungsarchiven recherchieren, ob die einschlägigen Zeitungen wie Innsbrucker Nachrichten usw. über das Dreieck jemals berichtet haben.

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    2021/01/16 at 9:37 pm
  • From Karl Hirsch on Winterspaziergänge... Mit den Augen des unbekannten Fotografen XXVI

    Diese Antwort gehört nach weiter oben betreffend Gegend um Völs..

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    2021/01/16 at 1:38 pm
  • From Karl Hirsch on Winterspaziergänge... Mit den Augen des unbekannten Fotografen XXVI

    Aber wir brauchen auch noch das Haus dazu. Oder überseh ichs? Auch möglich. Jedenfalls ist hier die Orientierung des Inns die gleiche wie in der Reichenau und der Schatten kann stimmen.

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    2021/01/16 at 1:04 pm
  • From Karl Hirsch on Winterspaziergänge... Mit den Augen des unbekannten Fotografen XXVI

    Hier sieht man den alten Sandwirt links vom Flugzeug (es handelt sich um eine französische Maschine des Typs Caudron). Im Moment interessanter ist aber das Haus, welches durchaus das „Häuschen zwischen den Bäumchen“ sein könnte.

    https://s12.directupload.net/images/210116/lwtuxne2.jpg

    Wenn der unbekannte Fotograf immer derselbe geblieben ist, dann ist sein Foto druchaus 20 Jahre älter. Da gab es noch keinen Flugplatz. Zu dessen Zeiten gab es keine störenden Bäume in der Umgebung, sie dürfen auf dem Caudronfoto fehlen.

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    2021/01/16 at 12:02 pm
  • From Walter Rangger on Unbekannte Häuser…? – VIII

    Das Ganze schaut nach einem Werkstätten- oder Garagengebäude aus, im Obergeschoss scheinen kleinere Wohnungen (Dienstwohnungen?) zu sein, wie man an den Bad- bzw. WC-Fenster erkennen kann.

    Geraten: Die Garage der Stubaier-Busse in der Pradler-Straße?

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    2021/01/16 at 11:33 am
  • From Karl Hirsch on Winterspaziergänge... Mit den Augen des unbekannten Fotografen XXVI

    Die Richtung, aus der der Schatten fällt, paßt zu einen Winterspaziergang am nicht allzu späten Nachmittag am Inn zwischen Mühlauer Brücke und Reichenauer Brücke. Weiter innabwärts wäre es um die Mittagszeit, aber dort unten ein Haus?
    Und müßte man nicht auch die früher flußaufwärts neben dem Sandwirt gelegene Brücke sehen?
    Ich hab so viele Fotos vom alten Reichenauer Flugplatz, einmal nachschauen.

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    2021/01/16 at 10:53 am
    • From Manfred Roilo on Winterspaziergänge... Mit den Augen des unbekannten Fotografen XXVI

      Die Reichenauerbrücke (Sandwirtbrücke) wurde erst 1940 errichtet

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      2021/01/16 at 1:54 pm
      • From Karl Hirsch on Winterspaziergänge... Mit den Augen des unbekannten Fotografen XXVI

        Ganz vergessen, danke. Dem Bau könnte dann auch das Wäldchen zum Opfer gefallen sein, wenn man es nicht schon zur Zeit der Brennstoffknappheit im ersten Weltkrieg und danach abgeholzt hat.

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        2021/01/16 at 2:09 pm
        • From Manfred Roilo on Winterspaziergänge... Mit den Augen des unbekannten Fotografen XXVI

          Die alte Reichenauerbrücke (bei uns Sandwirtbrücke genannt) führte etwas flussaufwärts der heutigen Grenobler Brücke über den Inn, genau in der Verlängerung des alten Langen Weges von Amras her (der jetzige „Langer Weg“ macht ja im nördlichen Teil einen Schwenk nach Osten zur neuen Grenobler Brücke). Zwischendrin befindet sich der Sandwirt.
          Wir Buben sind in der ersten Hälfte der Fünfziger viel mit dem Radl von Altpradl entlang der Reichenauerstraße in die Au hinuntergefahren. Nach dem Passieren des ausgeprägten rechtwinkligen Eckes im Bereich Gutshof – alten Flughafen bzw. entlang der niedrigen Fachwerkbauten (ich hatte oft den Eindruck, dass hier mehr Hunde wie Menschen wohnen) kam wieder eine längere freie Strecke, an deren Ende der Sandwirt mit seinem Gastgarten winkte. Während rechts der Straße auf der ganzen Länge alles Felder und Wiesen anstanden, gab es links zum Inn hin im letzten Stück vor dem Sandwirt eine etwas wilde Gegend, ich glaube, hier hat man das aus den Schotterbänken des Inns gewonnene Material zwischengelagert.
          Ich kann mir gut vorstellen, dass früher hier das Auwäldchen am obigen Foto stand!

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          2021/01/16 at 6:23 pm
          • From Josef Auer on Winterspaziergänge... Mit den Augen des unbekannten Fotografen XXVI

            Diese Informationen sowie die Informationen und das Bild von Herrn Hirsch sind sehr interessant!
            Tatsächlich befand sich im betreffenden Gebiet um 1850 ein ausgedehnter Auwald. Gut möglich, dass Teile dieses Auwaldes um 1910 noch vorhanden waren und auf dem Rätselfoto verewigt wurden.
            Hier zum Vergleich der Franziszeische Kataster mit der kartografischen Darstellung des betreffenden Gebiets:
            https://mapire.eu/en/map/cadastral/?bbox=1270961.027347354%2C5986942.058367639%2C1272572.1765841774%2C5987360.073366073&layers=3%2C4

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            2021/01/16 at 8:09 pm
  • From Manfred Roilo on Winterspaziergänge... Mit den Augen des unbekannten Fotografen XXVI

    Ich habe so ein Gefühl, als wäre es in der Gegend etwas innaufwärts vom heutigen Sandwirt – ich schreibe es einmal ganz frech: Das ist ein Vorgänger vom Sandwirt! In dieser Gegend war ja der unbekannte Fotograf schon einmal, etwas weiter drunten allerdings: https://innsbruck-erinnert.at/natur-pur-mit-den-augen-des-unbekannten-fotografen-xv/

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    2021/01/16 at 6:48 am
  • From Michael Nöbauer on Winterspaziergänge... Mit den Augen des unbekannten Fotografen XXVI

    Könnte nördlich von Völs aufgenommen worden sein. Siehe hier, ca. in der Bildmitte das kleine Wäldchen:
    https://simon04.github.io/tyrolean-map/#17/47.25456/11.32799/Image_1940

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    2021/01/15 at 10:16 pm
  • From Markus A. on Unbekannte Häuser…? – VIII

    Oder Polizei?

    (Entstehung von Wachstuben und der Polizeidirektion
    Innsbruck verpflichtete sich außerdem, eine Kaserne einzurichten, baute um viel Geld das beschlagnahmte Haus der verbotenen sozialdemokratischen Freien Gewerkschaften und der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (Südtirolerplatz 14–16, Salurnerstraße 2) um, ließ ihm Hof ein Gefängnis und Garagen errichten und über die Stadt verteilte Wachstuben einrichten.)

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    2021/01/15 at 10:01 pm
  • From Josef Schönegger on Spiel, Satz und Sieg

    Josef Auer hat einen weiteres Indiz gefunden. Die Schlussfolgerung allerdings stimmt noch nicht.

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    2021/01/15 at 8:51 pm
  • From Josef Auer on Winterspaziergänge... Mit den Augen des unbekannten Fotografen XXVI

    Wohl ein Rätsel der Kategorie „Ignoramus et ignorabimus“….
    Der Berg im Hintergrund erinnert ganz entfernt an den Patscherkofel, die umliegende Topografie ist jedoch nicht deutlich genug zu erkennen, um diese Assoziation zu erhärten….

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    2021/01/15 at 8:33 pm
  • From Elmar Berktold on Unbekannte Häuser…? – VIII

    Postautogarage?
    Straßenmeisterei?
    Städtischer Bauhof?
    Innsbrucker Verkehrsbetriebe?

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    2021/01/15 at 6:18 pm
  • From Pension heis on Damals wie heute IV

    Liebe Hanna,
    danke für das schöne Bild der alten Riedgasse,- beim Albuin Mairhofer sind wir als Schulkinder zum
    Haarschneiden gegangen,- als Betriebe -/Geschäfte sind uns noch Glasermeister Paul Madersbacher (östlich vom
    Frisiersalon), Metzgerei Josef Spornberger (Kreuzung Nageletal), Transportunternehmen Siegfried Kathrein sowie der Schützenwirt visavies der Bäckerbühelgasse in Erinnerung.
    lg

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    2021/01/15 at 1:21 pm
  • From Karl Hirsch on Spiel, Satz und Sieg

    Kaserne mit Vorhängen und Blumenstöcken an den Fenstern – nicht einmal in Österreich.

    Bei der Klosterkaserne hat es übrigens tatsächlich einen Tennisplatz gegeben. Ganz hinten im Eck hinter dem nördlichen Sendemasten. Ein ruhiges Plätzchen, hab mich wenn ich Wache gehabt habe, dorthin zurückgezogen (man ist damals mit scharfer Waffe im Stadtzentrum herumgegangen, auch wenn es eine Mauer gegeben hat, ein plötzlich verrückt gewordener hätte da einiges anrichten können. Aber damals waren alle brav.

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    2021/01/15 at 11:28 am
  • From Klaus Mathoy on Zwei Details

    Bitte dringend um ein Foto vom Hotel Europa bzw. dem Haus , das vor den Kriegsschäden hier
    gestanden hat, Ecke zur Brunecker strasse. Habe hier nichts gefunden.
    Danke!

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    2021/01/15 at 10:23 am
  • From Josef Auer on Spiel, Satz und Sieg

    Die Bäume im Hintergrund könnten zum Hofgarten gehören.
    Dann wäre diese Stelle hinter der Klosterkaserne laut Luftbild der Standort dieses höchst mysteriösen Tennisplatzes:
    https://simon04.github.io/tyrolean-map/#19/47.27053/11.39885/Image_1940

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    2021/01/15 at 10:20 am
  • From Karl Hirsch on Unbekannte Häuser…? – VIII

    Die Feuerwehrgebäude im Rathaus hab ich ganz anders in Erinnerung.

    Jedenfalls sieht man Garagen mit darüberliegenden Wohnräumen. Ein uniformiert aussehender Mann im Vordergrund. Post und Feuerwehr hätten vermutlich kein Kappl getragen. Eher noch Eisenbahner. Bundesbahnbusgarage oder Kaserne? Luftbilder widersprechen heftigst.

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    2021/01/15 at 9:47 am
  • From Matthias Pokorny on Spiel, Satz und Sieg

    Ist es vielleicht die Klosterkaserne gegenüber der Jesuitenkirche? Zumindest wäre dort im westlichen Hof Platz für einen Tennisplatz gewesen…

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    2021/01/15 at 9:44 am
  • From Josef Schönegger on Spiel, Satz und Sieg

    Josef Auer hat schon die richtige Spur gelegt. Jetzt nur noch mein Buch durchblättern und Sie werden die Lösung finden.

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    2021/01/14 at 10:03 pm
  • From Joachim Bürgschwentner on Spiel, Satz und Sieg

    Danke für das Prädikat „schweres Rätsel“. Angesichts des fast erschreckenden Ausmaßes an Wissen, das Sie alle hier Tag für Tag an den Tag legen, bin ich inzwischen schon fast überrascht über jedes Bilderrätsel, das Sie nicht innerhalb einer Stunde gelöst haben. Dass dieses nun schon über 7 Stunden hält, freut mich außerordentlich! Ich wünsche noch viel Rätselfreude!

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    2021/01/14 at 9:57 pm
  • From Alois Heis on Unbekannte Häuser…? – VIII

    Alte Feuerwache – Rathaus

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    2021/01/14 at 9:45 pm
  • From Manfred Roilo on Spiel, Satz und Sieg

    Nein – in Pradl ist es nicht!!
    Auf den ersten Blick glaubte ich, es ist wieder das Jesuitenkolleg in der Sillgasse (Rückseite) – aber ein Tennisplatz hier und zu dieser Zeit?

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    2021/01/14 at 8:11 pm
  • From Josef Auer on Spiel, Satz und Sieg

    Mangels näherer Anhaltspunkte ein sehr schweres Rätsel!
    Auf Anhieb konnte keine Lösung gefunden werden.

    Bisherige Überlegungen:
    Das Gebäude ist von der Architektur her kein klassisches Zinshaus, sondern dürfte aus der Zeit vor 1850 stammen.
    Auf den ersten Blick macht es den Eindruck eines recht großen Gebäudes wie Kaserne, Schule, Kloster oder Palais. Die Straßenfassade dürfte prächtiger gestaltet sein als dieser trostlose Hinterhof.
    Tennis war früher ein sehr elitärer und teurer Sport, was auf einen wohlhabenden oder sogar adeligen Besitzer hindeuten könnte…..
    Das schmale lange Stöcklgebäude ist jedenfalls sehr auffällig und müsste aus der Luft zu lokalisieren sein, das Luftbild von 1940 systematisch abzusuchen, erscheint mir jedoch aktuell zu schwierig und mühsam….
    Möglicherweise ist das Haus im Franziszeischen Kataster leichter zu finden, weil es 1856 viel weniger Häuser gab….

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    2021/01/14 at 6:51 pm
  • From Karl Hirsch on Spiel, Satz und Sieg

    Wenns der Herr Roilo nicht weiß, kanns schon einmal nicht Pradl sein (Arbeitshypothese).

    Ein schmuckloses Haus mit – kaum hält man eine Steigerung für möglich – mit noch schlichterem Anbau, nur die schöne Hauskante mit dem Sims warnt davor, das Gebäude zu unterschätzen. Und wer braucht da um Himmelswillen einen Tennisplatz? Schüler? Schülerheim?
    Das Luftbild anno 40 such ich jetzt aber nicht Planquadrat für Planquadrat ab. Oder doch?

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    2021/01/14 at 6:20 pm
  • From Josef Auer on Ein Brief und viele Fragen

    In der einschlägigen Literatur ist folgendes bekannt:

    Im Buch „Stadtflucht 10m/sec: Innsbruck und die Nordkettenbahn ; Beiträge zum 75-Jahr-Jubiläum“ wird auf Seite 212-214, Fußnote 19 der Einsatz von Kriegsgefangenen erwähnt.

    Raimund von Klebelsberg bestätigt in seinen „Innsbrucker Erinnerungen“, Seite 300, dass die Lawinenschutzbauten unterhalb der Arzler Alm um 1940 herum mit Hilfe von Kriegesgefangenen errichtet wurden.

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    2021/01/14 at 11:26 am
    • From Matthias Egger on Ein Brief und viele Fragen

      Sehr geehrter Herr Auer,

      vielen Dank für die Hinweise. Die FN auf S. 212 im Stadtflucht-Band habe ich bei der Vorbereitung des Beitrages leider übersehen. Ich habe mir nun aber die von Ihnen erwähnte FN, die ja auf Klebelsberg verweist, angesehen. Auch bei Klebelsberg selbst habe ich nachgeschlagen. Dort wird der Einsatz der Kgf. beiläufig erwähnt. Antworten auf die oben aufgeworfenen Fragen (Beginn und Dauer, Herkunft, Arbeitsbedingungen, etc.) finden sich dort leider auch nicht. Es scheint also noch ein Forschungsdesiderat zu sein…

      mfG
      Matthias Egger

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      2021/01/14 at 12:16 pm
  • From Karl Hirsch on Der Lodronische Hof im Aristokratenviertel in Alt-Pradl

    Eine Frage noch zum Betrieb des Lodronoschen Hofs. Hat man dort nach Schließung des Gastbetriebes noch über eine längere Zeit Fremdenzimmer vermietet? Ich erinnere mich an eine Gruppe Italiener, die sich in die Andreas Hofer Straße verirrt haben und verzweifelt den als albergo titulierten Lodronischen Hof gesucht haben. Muß Ende der 80er gewesen sein. Wir zeigten ihnen wenigstens den Weg durch die Maximilianstraße zur Haltestelle des R, der damals gegenüber der Triumphpforte eine Haltestelle hatte. Vielleicht beruhigt wer mein seitheriges schlechtes Gewissen, sie erneut in die Irre geschickt zu haben.

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    2021/01/14 at 9:18 am
    • From Henriette Stepanek on Der Lodronische Hof im Aristokratenviertel in Alt-Pradl

      Ich kann mich nur an ein junges Ehepaar erinnern, das im 1. Stock Westseite wohnte – und daß die Kerzenerzeugung des Herrn Küttner, zuvor in der Reichenauerstraße 1 (niederes Gebäude östlich der Einfahrt) hier einige Jahre die Gastwirtschaftsräume im Parterre gemietet hatte. E i n e geschiedene Frau dieses Herrn Kütner, Maria, geb. Bacher, geb.am 8.5.1935, wohnte nach ihrer Scheidung seit Herbst 1968 bei uns im Hause als Untermieterin von Frau Wettengl in einem Kabinett im 2.Stock. Sie war schwer herzkrank und bekam dann eine städt. Wohnung in der Klappholzstraße, wo sie ein, zwei Jahre später am 10.9.92 verstorben ist.
      Eine spätere Gastwirtschaft mit Fremdenzimmervermietung ist mir nicht in Erinnerung. Ab ca + – 1970 ging es mit der Vermietung an Gastarbeiter los – ob auch im Lodronischen Hof könnte ich nicht sagen, wohl aber in der Reichenauerstraße 1, wo auch die vormalige Küttner Kerzenwerkstatt und und und …an jede Menge Gastarbeiter vermietet war – bis buchstäblich unters Dach.

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      2024/04/24 at 2:09 pm
  • From Josef Auer on Einfach nur nostalgisch

    Die bauhistorischen Fakten dürften wie folgt lauten:
    Das Foto zeigt den Gasthof Breinössl und das Haus links daneben vor dem Umbau. Das heutige Gebäude wurde 1907 nach Plänen von Anton Dittrich aus zwei spätgotischen Häusern errichtet.
    Das Bild ist somit auf das Jahr 1907 zu datieren und zeigt sehr wohl das Baugerüst, weil die beiden Häuser in diesem Jahr zusammengelegt wurden. Dabei wurde die Fassade in einem einheitlichen Stil neu gestaltet.

    Das Gasthaus Alt-Innsprugg wurde 1906 umgebaut und erstrahlt links im Bild bereits in neuem Glanze.

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    2021/01/13 at 10:59 pm
  • From Karl Hirsch on Der Lodronische Hof im Aristokratenviertel in Alt-Pradl

    Lieber Manni, auf Deine Festplatte file:///C:/Users/mschneid kommt hoffentlich keiner zui :-).

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    2021/01/13 at 6:43 pm
  • From Manfred Roilo on Der Lodronische Hof im Aristokratenviertel in Alt-Pradl

    Liebe Frau Ursprunger,
    ich habe schon beim Leopardischlössl gehofft, dass noch mehrere Fotos von Altpradl nachkommen!

    Aber eine Frage hätte ich: Warum Aristokratenviertel? Eher Bauernviertel! Ich glaube, es gab einmal gut zwanzig oder mehr Bauern im Dorf Pradl!

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    2021/01/13 at 4:09 pm
    • From Manni Schneiderbauer on Der Lodronische Hof im Aristokratenviertel in Alt-Pradl

      „Viertel“ und „Stadtteil“ sind ja nicht synonym. Dieser Teil von Pradl, dieses Grätzl oder Viertel, sei ein beinahe ein Aristokratenviertel gewesen wegen der dortigen Anwesen von Adeligen, sagt zumindest diese Dissertation: file:///C:/Users/mschneid/Downloads/Doktorarbeit%20Sebastian%20Huber.pdf

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      2021/01/13 at 4:56 pm
      • From Manfred Roilo on Der Lodronische Hof im Aristokratenviertel in Alt-Pradl

        Für alle, die viel über Pradl wissen wollen, ist natürlich diese Dissertation von Dr. Sebastian Manfred Huber OPraem ein Muss!
        Allerdings weist er mehr auf die Tatsache hin, dass für die Kirchenbauten in Pradl viele Aristokraten von außen her unterstützend tätig waren.
        Ein Link dafür:
        https://www.yumpu.com/de/document/read/10699376/doktorarbeit-sebastian-huber-pfarre-pradl

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        2021/01/13 at 8:18 pm
  • From Josef Auer on Zum Ausbau der Amraser Straße II

    Sehr spannender Bericht zu dieser Jahrhundertbaustelle!

    Hier sieht man zum Vergleich die schöne alte Gaswerkbrücke mit der näheren Umgebung:

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    2021/01/13 at 2:30 pm
  • From Karl Hirsch on Zum Ausbau der Amraser Straße II

    Die Sprengung der alten Brücke habe ich als Schüler hautnah miterlebt. Vielleicht war es auch nur eine Teilsprengung, ein komplettes, einmaliges in die Luft jagen kommt mir jetzt für die Umgebung etwas gefährlich vor. Wir hatten gleich um 8 Uhr 2 Stunden Schwimmen im Hallenbad. Leider hat niemand den Lehrer von der bevorstehenden Sprengung unterrichtet (Lehrer lassen sich ohnehin nur ungern unterrichten). Kurzum, wir saßen nach dem Schwimmunterricht fest, das Verlassen des Gebäudes war verboten, sodaß sich die Schule auch nicht auf Umwegen erreichen ließ.
    Alle Fenster wurden geöffnet, falls es eine Druckwelle gäbe, und dann erfolgte ein absolut unspektakuläres Peng, das wars auch schon. Bald danach war der Weg wieder frei, aber nurmehr eine Schulstunde übrig. Gerannt sind wir natürlich auch nicht.

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    2021/01/13 at 1:38 pm
    • From Markus Wild on Zum Ausbau der Amraser Straße II

      Damals noch mit Prof. Hilpold?
      Gegenüber dem Hallenbad – in dem später abgerissenem Haus – war eine Eisdiele, die mir das Eis fast verschenkte. Wahrscheinlich war es schon später im Herbst
      Grüsse aus Nussdorf-Debant – Nachbar von Payr Hans

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      2021/05/17 at 4:27 pm
      • From Karl Hirsch on Zum Ausbau der Amraser Straße II

        Hallo Markus! Natürlich war das der Hilpold. Er wohnte in Aldrans, wo es auch ein Cafe Hilpold mit Kegelbahn gegeben hat. Wahrscheinlich fuhr er mit seinem polizeigrünen Käfer (T-12.xxx) direkt zum Hallenbad und wußte von allem nichts.

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        2021/05/17 at 9:01 pm
  • From Josef Auer on Zum Ausbau der Amraser Straße I

    Hier sieht man dieses interessante Bauwerk von der anderen Seite:

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    2021/01/12 at 9:13 pm
  • From Karl Hirsch on Unterwegs mit Pfarrer Göhlert I

    Ich glaube, dieser Hungerburgbus war damals nur ein temporärer Schienenerstzverkehr für die einem Umbau unterworfenen Hungerburgbahn.

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    2021/01/12 at 9:09 pm
    • From Manni Schneiderbauer on Unterwegs mit Pfarrer Göhlert I

      Stimmt, die Linie N wurde erst am 22.12.1976 eröffnet (Quelle: Kreutz), und beim Betrachten des ersten Fotos in voller Auflösung werden auch die Zielschilder lesbar, die keine Linienbezeichnung enthalten (allerdings erkenne ich auch nichts von „Schienenersatzverkehr“).
      Den SEV-Bus gab es, soweit ich weiß, regelmäßig während der jährlichen revisionsbedingten Betriebspausen der Standseilbahn. Er fuhr von dem kleinen Platz direkt vor der HBB-Talstation ab und hatte keine Zwischenhalte. Ob das heute bei der aktuellen Nordkettenstandseilbahn immer noch der Fall ist, weiß ich gar nicht.

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      2023/02/27 at 3:40 pm
  • From Karl Hirsch on Ausflug!

    Genau, der Sonnenburghügel sollte schon erwähnt werden. Auf dem Weg, der zur Station oder von ihr hinunter führte, konnte man schöne Wanderungen nach Gärberbach, in die Sillschlucht, nach Vill, ins Ahrental oder nach Patsch unternehmen.
    Und wie „sexy“ (der Autor hat gottseidank wenigstens nicht geil gesagt) die Station früher war sieht man am jetzt neu errichteten Betonwandchaos, Eisengeländern usw.

    P.S.: Der Triebwagen scheint, der Stellung des Stromabnehmers nach zu schließen, in die STation- und nicht von ihr abzufahren.

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    2021/01/12 at 9:04 pm
  • From Karl Hirsch on Ins Stubai!

    Vielleicht ist der Triebwagen gerade bei der Haltestelle Plateau zum Stillstand gekommen und der unvorschriftsmäßige Fahrer schaut nur, ob wer aussteigt?

    Interessant ist im Hintergrund der Kunstbau des Retterschlößls, damals noch viel auffälliger auf einem Felsen thronend. Gut sichtbar ist auch der durch den Föhrenwald schräg nach unten zur Brennerstraße führende Weg, der an einem „Burgtor“ oder besser Törchen endete, welches heute noch besteht. Man gewahrt es kaum, wenn man mit dem Auto vorbeiflitzt. Aus dem selben Grund wäre es sehr unklug, dieses Tor als Ausgang zu benutzen um dann die Straße überquerend, auf der jenseitigen, kaum mehr erkennbaren Fortsetzung des Weges zum ehemaligen Ferrarihof zu gelangen.
    Der Weg ist im Zuge einer großangelegten Abholzung des Waldes wieder sichtbar und theoretisch begehbar geworden, beim Tor herrscht aber undurchdringliche Wildnis.
    Die jetzigen Bewohner des damals noch nicht existenten Sonnenburger Hofes erfreuen sich jedenfalls immer noch einer nahegelegenen Straßenbahnhaltestelle.

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    2021/01/12 at 8:45 pm
    • From Christian Haisjackl on Ins Stubai!

      Die Bahn hat hier nur stadtwärts gehalten, da sie beim anfahren in der Steigung Probleme hatte bzw die Motoren damit sehr stark belastet wurden. So sind auch alle alten Haltestellen der Stubaitalbahn annähernd in der Ebene gelegen. Im Gegensatz dazu, wurde zB die Haltestelle Tenniscamp (heute Stubay) nur talwärts bedient und nicht stadtwärts.
      Auf jeden Fall ist der Fahrhebel in Stellung „Fahrt“, allerdings ist die Bahn gerade nicht sehr schnell, sieht so wie die dritte oder vierte Fahrstufe aus… Bei maximal 25km/h auf der höchsten Stufe…
      Ein weiterer Hinweis auf den frühen Aufnahmezeitpunkt ist auch noch der zweite Bügelbock am Dach, der für den Stadtbetrieb gedacht war. Ursprünglich wollte man schon mit den Stubaier Triebwagen das Straßenbahnnetz mit verwenden und hatte hierfür einen zweiten Bügel für die geplante geringere Spannung in der Stadt vorgesehen. Aufgrund des großen Erfolgs der Wechselspannung auf der Stubaitalbahn entschied man sich aber, doch lieber Gleichspannung in der Stadt zu verwenden, womit die Verlängerung zum HBF erst 1983 mit der Umstellung der Stubaitalbahn auf Gleichspannung erfolgte.

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      2021/03/28 at 9:51 am
      • From Christian Haisjackl on Ins Stubai!

        Hier muss ich nachbessern. Die Haltestellen Sonnenburgerhof, Gärberbach, Nockhofweg und Außerkreith sind bergwärts erst 1918 aufgelassen worden. Bis auf Sonnenburgerhof wurden sie ab 1919 als Bedarfshaltestellen in beide Richtungen geführt, beim Sonnenburgerhof blieb die Regelung bestehen.

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        2021/04/07 at 9:27 pm
  • From Josef Auer on Wieder einmal...

    Zum Beweis das Luftbild von 1940:
    https://simon04.github.io/tyrolean-map/#19/47.25982/11.39078/Image_1940

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    2021/01/12 at 6:59 pm
    • From Matthias Egger on Wieder einmal...

      Herzliche Gratulation, sehr geehrter Herr Auer! Sie haben auch dieses Rätsel mit Bravour gelöst. Vielleicht müssen wir jetzt bald doch zu Rätselfotos aus chinesischen Städten übergehen 😉

      Beste Grüße,
      Matthias Egger

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      2021/01/12 at 9:46 pm
  • From Josef Auer on Wieder einmal...

    Für einen Standort in Pradl ist der Blickwinkel zur Arzler Scharte viel zu schräg und unpassend.

    Dieses Bild müsste sich in der Speckbacherstraße 31 lokalisieren lassen!
    Die Dachform des Nachbarhauses Speckbacherstraße 29 ist außerordentlich charakteristisch und auffällig. Die Häuser im Hintergrund würden perfekt zur Schöpfstraße passen.

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    2021/01/12 at 6:43 pm
  • From Albert P. on Granada

    Ing. Sigl ist mir zwar nicht persönlich bekannt, da zu jung dazu, aber ein Begriff aus meinem Sportvereinsleben. 1936 entstand aus dem Gesamtverein des Peter Mayr Bundes der Zweigverein Peter Mayr Sport, mit den Bereichen Fußball, Tischtennis, Skilauf und einer eigenen Theatergruppe. Dies war auch zugleich die Geburtsstunde des heute noch existierenden Sportvereins, nämlich die Sportvereinigung Tyrol, mit den Sektionen Tischtennis, Sportkegeln und Berg/Schi. Die Namensänderung von Peter Mayr Sport auf Sportvereinigung Tyrol ging 1952 über die Bühne. Symbolisch wurde das „Y“ aus Mayr in die SVg. T(y)rol übernommen. Ing. Gottfried Sigl war damals Sektionsgründer Fußball. Ob der damals in der !. Mannschaft spielende Karl Roilo mit dem hier schreibenden Manfred Roilo verwandt war/ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
    Ich habe hier großteils aus den Festschriften der Sportvereinigung Tyrol anläßlich der 70 Jahr (2006) bzw. 75 Jahr (2011) Feier zitiert.

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    2021/01/12 at 5:38 pm
    • From Manfred Roilo on Granada

      Ja, Herr Albert P. – Karl Roilo war mein Onkel, einer der sechs Roilo Brüder (inklusive meines Vaters) aus Pradl. Übrigens: Auch ich besitze diese Festschrift der Sportvereinigung Tyrol.

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      2021/01/12 at 6:23 pm
      • From Albert P. on Granada

        Das freut mich, Herr Roilo.
        Sie sind offenbar Mitglied der SVg. Tyrol?!
        Dann könnte es sein, dass wir uns kennen.

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        2021/01/13 at 3:42 pm
        • From Manfred Roilo on Granada

          Gerade habe ich nochmals die von Ihnen genannte Festschrift 2006 der Sportvereinigung Tyrol durchgeblättert und bin auf Seite 23 auf einen Albert P. gestoßen!
          Übrigens: Das Vereinswappen auf der Titelseite dieser Broschüre hat mein Onkel Franz Roilo entworfen!
          Ich wusste nicht, dass zum 75er eine weitere Festschrift herauskam – ich muss schauen, dass ich eine solche bekomme!

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          2021/01/14 at 9:49 am
          • From Albert P. on Granada

            Lieber Herr Manfred Roilo!
            Es freut mich sehr zu lesen, dass Sie ein langjähriges Mitglied der SVg. Tyrol waren.
            Ich bin nicht der Sohn von „Spezi“, obwohl er mir immer als väterlicher Freund und wohlwollender Unterstützer und Förderer meiner vielfältigen Vereinsaktivitäten in Erinnerung bleiben wird. Gott hab ihn selig!
            Der auf Seite 23 der 70-er Festschrift angeführte Albert P. bin tatsächlich ich.
            Eigentlich ist es so, dass Jubiläumsfeiern zu bestimmten Bestandszeiten (50., 75., 100.) größer gefeiert werden.
            Wir haben aber bewusst die große Jubiläumsfeier zum 70 Bestandjahr gewählt, damit eben unser legendäre Spezi noch zu Lebzeiten gewürdigt werden kann. Dass er auch noch die 75-Jahrfeier erleben durfte, war eine gütige Fügung des Schicksals.
            Die 75 Jahre Festschrift ist demnach mit nur 22 Seiten bescheiden ausgefallen. Leider habe ich davon auch nur ein Exemplar. Sollte es mir gelingen noch ein Exemplar aufzutreiben, würde ich es Ihnen gerne überlassen. Zu den Vereinsräumlichkeiten besteht derzeit coronabedingt kein Zugang.
            Dass Ihr Onkel und ehemalige Obmann Franz Roilo das Vereinswappen entworfen hat, wusste ich bis dato nicht. Danke für diese Info.

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            2021/01/14 at 3:47 pm
        • From Manfred Roilo on Granada

          Grüß Gott, Herr Albert P.! Ja, ich war lange Mitglied der SVG.Tyrol, bedingt durch meine diversen Onkel, die fast alle schon vor dem Krieg (Peter Mayr Bund) und dann schnell nach dem Krieg (Peter Mayr Bund – Peter Mayr Sport – Sportvereinigung Tyrol) Mitglieder bis Obmänner waren, wie Roilo Karl, Franz, Vinzenz, Schwarz Albin und Ing. Gottfried Sigl. Als mich dann meine beruflichen und familiären Wege ins Ötztal und nach Imst führten, wurde diese Verbindung leider abgebrochen.
          Ganz vorsichtig frage ich: Sind Sie etwa der Sohn des legendären Spezi?

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          2021/01/13 at 9:36 pm
  • From Friedrich Stepanek on Kennt sich jemand in Pradl aus?

    Damit Herr Roilo nicht der einzige Altpradler ist, der dieses Bild kommentiert, möchte ich noch eine Anekdote meines Vaters wiedergeben, die mir einfällt, wenn Herr Roilo berichtet, wie groß die Angst davor war, dass das Gaswerk von Bomben getroffen werden könnte.
    Mein Vater Heinrich war ab 1944 auf Kinderlandverschickung in Steinach. Nach einem Bombenangriff auf Innsbruck machte dort das Gerücht die Runde, dass das Gaswerk getroffen und dabei explodiert sei und deshalb die ganze Umgebung dem Erdboden gleichgemacht wäre.
    Die große Sorge um ihre Angehörigen trieb dann einige Pradler dazu, sich aus dem KLV-Lager davonzuschleichen und sich nach Hause durchzuschlagen. Ein Kohlelaster nahm sie auf der Ladefläche nach Innsbruck mit. Die Buben waren sehr erleichtert, als sie sahen, dass die Gerüchte nicht den Tatsachen entsprachen. Doch ihre Eltern waren gar nicht erfreut über die vom Kohlstaub schmutzigen Buben, die sich ohne Erlaubnis davongestohlen hatten. Und überhaupt: Was hätten sie denn bewirken wollen, falls wirklich alles in Schutt und Asche lag? Auch Heinrichs Mutter Hedwig wollte ihn sofort wieder zurückschicken. Er erklärte ihr aber, dass mit den anderen Buben vereinbart war, am Abend wieder gemeinsam zurückzufahren. Als er dann Abends zum vereinbarten Treffpunkt kam, erschien kein anderer der Pradler Buben und er fuhr allein (mit dem Zug?) nach Steinach. Dort musste er feststellen, dass alle anderen schon individuell zurückgekehrt waren; er war der einzige, der sich an die Vereinbarung gehalten hatte. Glück für ihn: die anderen hatten eine Strafe wegen unerlaubten Entfernens ausgefasst, nur er nicht, da seine Rückkehr schlichtweg übersehen wurde.

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    2021/01/12 at 12:45 pm
    • From Henriette Stepanek on Kennt sich jemand in Pradl aus?

      Ja, da darf ich (aus der Erinnerung an die Erzählungen meines Mannes) ergänzen, daß ein Nachbarsbub von Schmidgasse 12b, der Hahn Eugen, auch mit von der Partie war – und daß sich die Buben bis zur Stefansbrücke durchgeschlagen hatten. Im Gasthaus haben sie einen warmen Tee – oder wars Ersatzkaffee mit Magermilch, da lege ich mich nicht mehr fest) bekommen – mit Lebensmittelmarken und ja, die Autofahrt auf der Ladefläche zwischen Kohlensäcken.
      Hahn Eugens Vater war übrigens Web m e i s t e r bei Rhomberg – und „ein Webmeister in einer Fabrik ist ein halberter Herrgott“ (hat mir meine Mutter immer „eingebläut“

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      2024/09/17 at 7:33 pm
  • From Manfred Roilo on Granada

    Nachdem diese Örtlichkeit so schnell gefunden wurde (Gratulation!) und einige dann sicher schnell nachgeschaut haben, wer der Namensgeber dieser Straße eigentlich war, meine Frage: Wem ist Ing. Gottfried Sigl (gesatorben 1949) noch (vielleicht sogar noch persönlich) bekannt??

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    2021/01/12 at 12:09 pm
    • From Karl Hirsch on Granada

      Es vielleicht einmal mit einer chinesischen Stadt probieren?

      Zur Person des Ing. Gottfried Sigl steht ein Nachruf auf den im Alter von 37 Jahren an einer Herzattacke verstorbenen Amtsrat im Innsbrucker Amtsblatt:

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      2021/01/12 at 12:50 pm
      • From Manfred Roilo on Granada

        Besten Dank, Herr Hirsch, für diesen Link! Ich möchte nur eine Korrektur anbringen: Ing. Gottfried Sigl war Stadtrat der Landeshauptstadt Innsbruck, sein Ressort war das Wohnungs- und Siedlungswesen – in dieser unmittelbaren Nachkriegszeit ein unmöglicher Job (würde man heute sagen).
        Und:
        Gut, dass wir uns mit Innsbruck beschäftigen können / dürfen und nicht mit China!!

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        2021/01/12 at 5:53 pm
  • From Matthias Egger on Granada

    Respekt, das war blitzschnell 🙂 Wir befinden uns in der Ingenieur-Sigl-Straße bzw. ich mich nun wieder am Weg in den Keller, um neue Rätselfotos zu suchen 😉

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    2021/01/12 at 11:25 am
  • From Matthias Pokorny on Granada

    Eventuell ist das die Ing.-Sigl-Straße in Blickrichtung Westen. Dann müsste vorne auf dem Straßenschild „Am Giessen“ stehen… oder?

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    2021/01/12 at 11:15 am
    • From Josef Auer on Granada

      Rechts steht das Haus Ingenieur-Sigl-Straße 33, vorne verläuft die Straße Am Gießen, wie am Straßenschild zu erahnen ist.

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      2021/01/12 at 11:19 am
  • From Josef Auer on Unbekannte Häuser…? - VII

    Auf diesem Foto von 1869 sind die Spinnfabrik und die nähere Umgebung gut zu erkennen. Die Gaswerkstraße ist zu dieser Zeit noch unverbaut, die Rhomberg´schen Fabriksarbeiter-Häuser wurden vermutlich um 1880/85 gebaut:

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    2021/01/12 at 10:52 am
    • From Manfred Roilo on Unbekannte Häuser…? - VII

      Lieber Herr Auer, eine richtig tolle Aufnahme inklusive Bearbeitung! Was es da alles zu entdecken gibt!! Hier hat die Stadt Innsbruck schon zweimal ihre Fühler auf Pradler / Amraser Boden ausgestreckt, einmal mit der Rhombergfabrik auf der ‚Sillinsel‘ und einmal mit der ‚Gasfabrik‘, die ja dann lange genug Pradl belästigt hat! Andererseits muss man auch feststellen: Hätte man hier damals nicht das Gaswerk errichtet, wäre alles mit Wohnblöcken zugebaut worden und es gäbe heute nicht den Stadtpark!
      Zurück zu den Rhomberghäusern in der Gaswerkstraße: Es stimmt, hier sind sie noch nicht zu sehen, dafür steht aber schon eines der Rhomberghäuser in der Schmiedgasse!
      Auf dem Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/immer-wieder-faszinierend/ ,in dem das Foto auf 1890 – 1896 datiert wurde, sieht man bereits zwei der Rhomberghäuser in der Gaswerkstraße

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      2021/01/12 at 9:07 pm
  • From Karl Hirsch on Unbekannte Häuser…? - VII

    Lieber Herr Roilo, das dürfte schon stimmen. Ich hab mir diese Straße jetzt aus Neugier mit den am Internet zur Verfügung stehenden diversen Luftbilder angeschaut. Das einzige Haus, welches man wiedererkennen kann, ist das Eckhaus zur Amthorstraße, das Türmchen zeigen die älteren Luftbilder bis 2009.
    Das große neue Haus am Foto ist mit seinem östlichen Drittel, wie Sie schon herausgefunden haben, immer noch erkennbar, der Rest (Hausnummer 3) wurde komplett modernisiert, zur Hofseite vergrößert und das Dach angehoben. Womöglich ist es ein kompletter Neubau, und das am Bild ersichtliche „moderne“ linke und mittlere Gebäudeteil bestand kaum 40 Jahre.

    Ein Haus, welches in der Bauweise mit der alten Fotografie bis auf eine Toreinfahrt übereinzustimmen scheint, steht noch gegenüber, wenn auch um zwei Aufzugssäulen ergänzt. Die gleiche Fensteraufteilung, im Parterre Fensterläden.

    Dank Ihrer Vorarbeit hatte ich es leicht, diese Zeilen zuschreiben. Ich hätte keinste Ahnung gehabt.

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    2021/01/12 at 9:36 am
    • From Manfred Roilo on Unbekannte Häuser…? - VII

      Lieber Herr Hirsch, Sie meinen wahrscheinlich das Haus Gaswerkstraße Nr. 4. Das Interessante an diesem Haus – wie auch bei Nr. 6 – ist, dass hier auf dem Luftbild aus 1940 noch eine Baulücke war, nur im dahinterliegenden Hof / Garten stand ein Haus (Villa ??) mit Nr. 4a.
      Im Buch von Michael Svehla „Als in Innsbruck die Sirenen heulten“ steht, dass am 16.2.1945 Nr. 4a einen Totalschaden, Nr. 4 einen schweren Schaden erlitt. Wiederaufbaudaten habe ich leider keine gefunden.

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      2021/01/12 at 8:39 pm
  • From Manfred Roilo on Unbekannte Häuser…? - VII

    Ich habe mich nun noch etwas schlauer gemacht und Michael Svehla’s Buch „Als in Innsbruck die Sirenen heulten“ zur Hand genommen. Daraus kann man entnehmen, dass die Häuser 19, 21 und 21a durch den Bombenangriff vom 16.2.1945 zu Totalschäden wurden. Der Wiederaufbau, zumindest von Haus 21, ist im Anhang mit 1952 angeschrieben. Das Foto dürfte also aus dieser Zeit stammen.
    Das rechte der Neubauten (mit Gerüst) müsste das Haus Nr. 21 sein, dass auch heute noch in dieser Form auszumachen ist (fünf Fenster pro Geschoss, die zwei Türen sind wahrscheinlich später eingefügt worden bzw. sind wegen des Gerüstes nicht klar ersichtlich).
    Das Haus 21a mit seinen drei Fenstern ist das einzige noch fast im Urzustand bestehende Haus, wenn man vom Dachaufbau absieht. Man kann aber noch gut die alten Fensterumrahmungen der alten Rhomberghäuser sehen (Gewölbeverzierung im Erdgeschoß, gerade Gesimse bei den Fenstern darüber, ein langes Gesims über die ganze Breite zwischen Erdgeschoss und erstem Stock). Im Anschluss daran gegen Osten steht jetzt das Hotel Alpinpark mit der Adresse Pradlerstraße 28.
    Auf Stadtplänen aus z.B. 1939 ist noch die alte Nummerierung Nordseite der Gaswerkstraße von Nr. 15 (Eckhaus zur Körnerstraße – jetzt Körnerstraße 3) bis Gaswerkstraße 25 (Eckhaus zur Pradlerstraße, jetzt Pradlerstraße 28 – Hotel Alpinpark) zu sehen. Von dieser alten Nummerierung gibt es jetzt nur noch Haus 21 und 21a, die Neubauten westlich von Nr. 21 bis zur Körnerstraße sind jetzt Nr. 3 und 1.
    Ich hoffe nun, dass ich bisher alles richtig gedeutet habe, vielleicht nimmt sich sogar jemand die Mühe, das zu überprüfen, vielleicht sogar vor Ort (ich bin ja leider zu weit weg!). Ich wüsste allerdings jemanden, der noch mehr erzählen könnte, mit dem ich aber leider keine Verbindung mehr habe. Er und seine Schwester sind im Haus gegenüber, auf Nr.8, aufgewachsen, die Mutter der beiden, die immer noch in diesem Haus lebt, ist übrigens die derzeitig älteste Pradlerin!

    Eine Frage noch (vielleicht bekomme ich sogar eine Antwort vom Stadtarchiv!): Gibt es irgendeine Abhandlung, in der die Geschichte dieser Häuser näher beschrieben ist?

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    2021/01/12 at 8:35 am
  • From Manfred Roilo on Unbekannte Häuser…? - VII

    Dieser Beitrag mit dem Bild der Rhomberghäuser in der Gaswerkstraße in Pradl war äußerst interessant für mich. Routinemäßig schaute ich knapp vor ‚Tirol Heute‘ noch nach, was es heute auf ‚innsbruck-erinnert‘ Neues gibt, sah diese Aufnahme als „Unbekannte Häuser…? – VII“, wusste sofort wo das ist und machte sofort den entsprechenden Eintrag „Gaswerkstraße – Rhomberghäuser“.
    Erst später, nach der ZIB, nahm ich die Hilfe von Google in Anspruch und erschrak: Da stimmte ja überhaupt nichts mehr überein! Fast nichts zu diesem Bild, überhaupt nichts zum Zustand vor den Bombenangriffen!
    Die Rhomberghäuser waren ja früher eine einheitliche, geschlossene Häuserzeile (so wie man es auf dem Foto links und rechts noch sieht) von der Körnerstraße bis zur Pradlerstraße mit den charakteristischen Holzjalousien und einer einheitlichen Fassadenfarbe in einem Ockerton. Besitzer war die Spinnfabrik Herrburger&Rhomberg, die hier ihre Arbeiter untergebracht hatte. Ich glaube, dass mit diesen Häusern die Dorferweiterung von Pradl begonnen hat, die Häuserreihe scheint (teilweise) schon in Plänen vor 1900 auf und sie schaute ja so ganz anders aus wie die südlich angrenzenden, später errichteten Häusergevierte um die Pradlerstraße – Defreggerstraße etc.
    Eine Bestätigung meiner Verortung habe ich dann mit dem Erker des Eckhauses Pradlerstraße – Amthorstraße (am Bild ganz rechts) gefunden. Der hat allerdings seinen Hut verloren (dafür gibt es nun eine Penthouse Wohnung dahinter!), sonst schaut er noch gleich aus.

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    2021/01/12 at 7:29 am
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