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Wohlsortiert… Außenansicht

Wohlsortiert… Außenansicht

Am 28. Juli wurde hier ein Feinkostladen für vorrangig flüssige Deliktessen vorgestellt. Außer ein paar allgemeinen Bemerkungen konnten aber keine sachdienlichen Hinweise entgegengenommen werden. So drohte der Beitrag in die Rubrik der ungeklärten Fälle zu geraten. Ein Cold Case sozusagen. Naja, ist ja auch Weihnachten. Da ja immer wieder nach Auflösungen verlangt wird, will ich hiermit dieser Forderung nachkommen.

Die Bilder stammen übrigens aus einem kleinen Album, dass die Belegschaft ihrem „verehrten Chef“ 1928 verehrte.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare
  1. Naja, es war ja außer ein paar allgemeinen Wein und Spirituosenflaschen nichts zu sehen. Mehr wie „Prost im Nachhinein“ kann man zum Foto wirklich nicht sagen.
    Ich möchte wissen, ob jemand, der diesen Laden zu einer Zeit als Kunde frequentiert hat, sodaß ein spontanes Déjà-vu Erlebnis eintritt, noch am Leben ist und aktiv des Internet benutzt. Das Voglsanger Geschäft in der Herzog Friedrich Straße 20 kurz vor der Sailergassen-Ecke gibts ja schon viele Jahre nicht mehr. Wer am Google-Schwindelzettel nachschaut, sieht den immer noch lesbaren alten Geschäftsnamen an der Hauswand.
    Im Telefonbuch von 1973 und 1980 steht ein Herr Salcher als Pächter des Vogelsangerbesitzes drin, der mehrere Spezialitätengeschäfte in der Stadt betrieb.

    1. Dankenswerterweise hat nun Herr Dr. Morscher die Lösung für den Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/wohlsortiert/ geliefert.
      Allerdings, Herr Hirsch: Weit weg waren Sie mit dem „Unterberger“ gar nicht – drei Häuser gegen Süden nur!
      Natürlich habe ich mir nach Ihrem Hinweis auf dem Google-Schwindelzettel den Voglsanger-Geschäftsnamen angeschaut und dabei entdeckt, dass das Unterberger-Segelschiff auch noch an der Wand hängt. Ich habe dann noch den Pflasterboden vor dem Haus Herzog Friedrichstraße 26 abgesucht und leider feststellen müssen, dass es das Gleis, welches von der Straße durch die Lauben in das Haus führte, anscheinend nicht mehr gibt.
      Für mich als kleiner Bub war das ‚Rollwagele‘, mit dem Kisten und Säcke von der Straße in die Lagerräume und umgekehrt transportiert wurden, beeindruckender wie das Goldene Dachl!

      1. Ich hab sogar an den Vogelsanger gedacht, an sich ist mir das Geschäft bekannt. Ich hab es aber in der irrigen Meinung, es habe dort auch Lebensmittel und vorallem Delikatessen gegeben, ausgeschlossen. Abgesehen davon hätte ich auch nur wie ein Musterschüler den Namen aufsagen können, die Einrichtung hätte ich nicht zuzuordnen gewußt. Auch nicht die vom Unterberger, Jäger und Schindler. Das einzige Weingeschäft, welches ich von innen kannte, war der Linherr neben der Ursulinenkirche. Und der hatte keinen Kaffee und war wesentlich schlichter eingerichtet. Dort ging immer meine Großmutter hin, um sich nach der Vereinsnachmittag der Ursulinenkongregation den geistigen Beistand in Form einer Flasche Südtiroler „Reatls“ (Rötls) nach Hause zu verlängern. Wenn die Vereinsintervalle zu lang waren, schickte sie mich mit einem Aluminiumfünfer um Nachschub. Schneckentaler oder Lagrein Kretzer.
        Wobei sie ein Achtele zum Essen konsumierte.

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