Was ist denn das?
Es ist leicht zu erkennen, wo wir uns auf dem heutigen Titelbild befinden. Auch ist uns die Datierung mit April 1955 bekannt. Aber was wird hier von einer Gruppe interessierter Personen so neugierig begutachtet? Die abgebildeten Bahnmitarbeiter waren natürlich bestens darüber informiert, um welche Maschine es sich hier handelt. Doch ich kann nur mutmaßen, wo und wie dieses Arbeitsgerät eingesetzt wurde. Eventuell bei Gleisbauarbeiten? Unsere eisenbahnaffinen Leser und Leserinnen können hier sicher weiterhelfen.
(Stadtarchiv und Stadtmuseum Innsbruck, KR-NE-10015)
(Claudia Frick)
Mich deucht, dass es sich hier um eine Gleisstopfmaschine handelt.
Nur eine völlig absurde Idee: Wurden hier vollautomatisch die Schrauben gelockert, welche die jeweilige Schiene auf der Eichenholzschwelle nieder- und festhielten – weil ein Schwellenaustausch notwendig wurde?
Und was geschah mit der alten Schwelle?
Kann ich Ihnen sagen. Zumindest 1946/47 – Brennholz für Bahnbedienstete…
Das Holz war getränkt mit einer Chemikalie (Karbolineum?). Brennwert bescheiden. Die Dämpfe verursachten Augenreizungen. Erfahrung 1947/48 – Bahnhof Fritzens.
Eine Gleisstopfmaschine zum Verdichten des Gleisschotters.