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Versuchen Sie Das Heute Einmal…

Versuchen Sie das heute einmal…

Nein, tun Sie das bitte nicht! Das ist natürlich rein metaphorisch gemeint. Wenn Sie heute auf dieser Straße so wie diese Familie fröhlich talwärts schreiten, dann sind entweder gleich einmal tot oder in nachhaltiger psychiatrischer Überwachung.

Viel interessanter als solch morbide Überlegungen ist der Blick auf die Villen am Bergisel. Die Sprungschanze kann höchstens durch die Schneise im Wald vermutet werden. Der Gasthof „Buchhof“ ist – oder eben nicht? – links oben zu erkennen.

Vielleicht findet sich unter der Leserschaft der Ein oder die Andere, der/die uns über einzelne der Gebäude Wissenswertes berichten kann.

Auch die Brennerstraße in ihrer Ausbaustufe nach den 1840-er Jahren lässt sich hier vom Talboden weg gut verfolgen.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum, Sommer-4-307)

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare
  1. Ansich ist die Familie aber korrekt nach STVO auf der rechten Hälfte (wenngleich etwas verteilt) unterwegs. natürlich nicht so demütig, wie es Autofahrer von Fußgägnern erwarten würden;-)
    Und selbst heute steht im Landesstraßengesetz unter §2 Abs (1) „Eine Straße ist eine bauliche Anlage, die dazu bestimmt ist, dem Verkehr von Fußgängern, von Fahrzeugen einschließlich Kraftfahrzeugen und von Tieren zu dienen.“ Man beachte die Reihung, obwohl sie hier nicht sonderlich bedeutsam sein dürfte. Wäre eine interessante juristische Frage.

    Zu Buchhof: Stimmt es, dasss der Bergisel früher einmal Buchberg hieß?

  2. Buchberg hat der Bergisel nie geheißen. Das Wort stammt laut eines Deutschlehrers am Gymnasium von Burgusel, was irgendwas ala Burgendingsbums bedeutet. Deshalb auch Bergisel und nicht Berg Isel.

    Es ist natürlich der Buchhof, schade daß es ihn nicht mehr gibt. Ihn konnte man immerhin etwa 300 Tage im Jahr benutzen, den Sprungturm einen Tag lang. Man vergleiche einmal die Lebensqualität: Hier https://postimg.cc/PCxpRtxh bei Bier und Wein in lustiger Runde sitzen oder frierend die Herunterhupfer begrölen. Wir sind wirklich schlicht geworden.
    Man hätt den Buchhof ja stehen lassen können, https://postimg.cc/G8gd9sYS
    und statt ständiger Anpassung der Sprungschanze an die FIS Regeln umgekehrt die Präsenz eines zünftigen Gasthauses am Ende des Auslaufs – wenn dieser haarsträubende Sport (Respekt zolle ich den Springern ja) denn wirklich durchgeführt werden muß – zwingend in die FIS Regeln aufnehmen.

    Kleiner Schwenk im Foto nach links: Da sieht man ein Gatter, welches zu einem uralten Feldweg gehörte, der die Stubaitalbahn überquerend zu einem Acker führte. Heute totes Gelände unterhalb der Autobahn.

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