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Verlagsanstalt Tyrolia

Verlagsanstalt Tyrolia

Jeder Mensch in Innsbruck kennt die Tyrolia; entweder die Buchhandlung in der Maria-Theresien-Straße (und in mehreren anderen Städten in Tirol) oder die Verlagsanstalt Tyrolia, die seit fast undenklichen Zeiten Bücher meist mit Tirol-Bezug verlegt. Leider war bisher noch kein Buch aus der Reihe des Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck dabei. Aber ich bin optimistisch, dass sich das bald einmal ändern wird.

Kürzlich konnte auf dem Gebäude der Buchhandlung eine Gedenktafel für Diana Obexer-Budisavljevic enthüllt werden. Sollten Sie diese noch nicht gesehen haben, dann wäre das ein guter Grund, dort vorbeizuschauen.

Doch zurück zu dieser Aufnahme. Wir sehen ein gründerzeitliches Haus mit mehreren Aufschriften: „Verlagsanstalt Tyrolia“, „Allgemeiner Anzeiger“ und „Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung“ mit Schreibwaren und Ansichtskarten.

Wenn Sie ein Adressbuch zu Hause haben, lassen Sie es bitte im Regal. Dafür gebe ich den kleinen Hinweis, dass es sich um Hausnummer 4 handelt. Die Straße verrate ich Ihnen aber nicht. So schwer ist es aber auch nicht. Außerdem sage ich nicht, ob das Gebäude heute noch so aussieht.

Besonders hübsch ist auch die vom Jugendstil beeinflusste Straßenbeleuchtung.

Nun, zum Schluss, stellt sich nicht gerade zum ersten Mal die Frage: Wo befinden wir uns?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum, So-4-225)

Dieser Beitrag hat 12 Kommentare
  1. Ein wunderbares Beispiel für eine echt-neugotische Fassade! Ähnliche Fassaden gibt es in Innsbruck gar nicht mehr so viele. Dieses Gebäude wurde inzwischen durch einen Neubau ersetzt.
    Ganz in der Nähe befindet sich eine Straßenbahnhaltestelle, was vielleicht bei der Lösung hilft.

  2. Zur Datierung, der Draht, welcher der Straße folgt, wirkt eher wie der Verbindungsdraht für die Straßenbeleuchtung und nicht wie die Oberleitung der Strab (die war meistens mit 2 parallelen Drähten, insbesondere an dieser Stelle). Könnten wir somit hier am Foto zwischen 1904 und 1909 sein?
    Allerdings find ich jetzt beim nochmals genau hinschauen noch einen zweiten Draht in Straßenrichtung verlaufen. Könnte damit auch viel später sein, wenn das doch Strab ist und die Strecke zweigleisig ausgebaut.

  3. Um das Nachbarhaus mit dem gemütlichen Gasthaus ist es noch mehr schade, daß es abgerissen wurde. Mir gefallen diese Historismusspukschlösser überhaupt nicht . Sie stehen in ihrer verschnörkelten Pseudoromantik den unschöneren unter den Betonböcken an Häßlichkeit in nichts nach. Den Vogel schießt ja das nicht von Czichna erbaute, aber nach ihm benannte Czichna-Haus am Beginn der Herzog Friedrichstraße ab, welches wohl bis Sankt Nimmerlein den Eingang zur Altstadt verschandelt.

    Die Lampen halte ich für eine Privatbeleuchtung des Geschäfts und nicht für eine offizielle Straßenbeleuchtung der Stadt.
    Die Bewohner wären in alle wären übrigens entsetzt gewesen, hätten sie in einem echt-gotischen Haus wohnen müssen.

  4. Schon wieder erratum: Ich hätte mir spätestens nach dem fehlinterpretierten Krankübel (s. Ziegelstadel) angewöhnen sollen, das ganze Bild zu betrachten. Erst jetzt hab ich die richtige Straßenbeleuchtung gesehen. Die ist wirklich sehenswert.

  5. … ich würde mal Andreas-Hofer-Straße 4 sagen.
    Natürlich nur gewusst mit den Hinweisen von Herrn Hirsch.

    Anekdote am Rande.
    Adresse in Google eingegeben.
    GoogleMaps zeigt das Ergebnis.
    In meiner Heimatstadt. Die ist nicht Innsbruck!
    Große Verwirrung und Irritation auf meiner Seite.

    1. Wobei man dann wieder Leap Fahrrad googeln muß. um zu wissen, wo das wieder ist (Schöpfstr. 19a). Das letzte Googlefoto zeigt dann doch noch das richtige Haus mit dem Klavierhaus Kamran.

  6. Wie es der Zufall so will, darf ich mit Erstaunen feststellen, dass ich während meiner Studentenzeit in Innsbruck just in einer Garconniere in der Andreas-Hofer-Strasse 4 für drei Jahre gewohnt habe. Die Architektur des abgebildeten Gebäudes wäre aber (wenigstens von aussen) weitaus schöner gewesen, als das jetzige. In dem Haus befand sich zu meiner Zeit dort (wahrscheinlich auch immer noch) auch die Helvetia Versicherung. In das kleine Cafe daneben hat es mich nur selten verschlagen, bin dann doch eher in die nahe gelegenen Studentenbeisln gegangen.

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