Unter der Brücke…
… zu enden, war früher (?) eine elterliche Drohung gegenüber hausübungsscheuen Schülern. Schülerinnen machten – laut der Eltern – immer ihre Hausaufgaben. Ich kenne das selbstverständlich nur aus der Literatur. In neun Jahren Gymnasium habe ich immer alle Aufgaben gemacht…
In Innsbruck muss heute niemand (mehr) unter der Brücke wohnen. Mehrere Sozialeinrichtungen bieten in Not geratenen Menschen ein Obdach, die Möglichkeit zu Duschen und nicht zuletzt auch so etwas wie sozialen Anschluss.
Unsere drei Helden von heute leben (hoffentlich) nicht unter einer Brücke. Aber sie arbeiten in luftiger Höhe unter einer Brücke, wohl über dem Inn. Das Gerüst ist ausreichend aber nicht gerade üppig ausgelegt. Die Bretter sind einfach quer drübergelegt. Einem heutigen Arbeitsinspektor würde es da wohl die Schweißperlen auf die Stirn treiben: Keine Absturzsicherung, keine Schwimmwesten, kein Rettungsboot, keine was-weiß-ich.
Doch zurück zu denen, die da unter der Brücke werken: Wenn man sieht, dass sie da ihren Spaß zu haben scheinen, dann kann das kein so schlechter Arbeitsplatz sein. Und der Chef kommt da auch nicht einfach so daher. Schwierig könnte sich der Nachschub erweisen. Es ist ein langer Weg zu Wurstsemmel und Bier.
Sehr viele Brücken in Innsbruck kommen als Aufnahmeort nicht in Frage, aber welche ist es?
(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck; Ph-23236-1)
Könnte die ehemalige Behelfsbrücke bei der Altstadt-Innbrücke sein als diese in den 80-igern neu gebaut wurde
Karwendelbrücke?
Das vom ÖBH errichtete Vorläuferbauwerk der New- Orleans- Brücke als Verbindung zwischen dem Olympischen Dorf und der Rossau.
Es wird kontrolliert und gewartet. Also steht die Brücke schon länger, eine Behelfsbrücke wirds daher eher nicht sein. Der Innsteg ist es nicht, wahrscheinlich ist es tatsächlich die Karwendelbrücke wie von Stefan schon vermutet.
Die Behelfsbrücke war davor ja auch „jahrelang“ als Ersatz für die Innbrücke im Einsatz, also nicht mehr ganz taufrisch. Die Karwendelbrücke hat vertikale Stäbe im Fachwerk, die hier fehlen.
https://innsbruck-erinnert.at/aufstieg-und-fall-einer-pionierbruecke/
O.k.