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Trügerische Gasthausidylle

Trügerische Gasthausidylle

Zu sehen ist der „Neuhof Mariabrunn“ vor dem Neubau des Hotels Mariabrunn in den Jahren 1904–06. Trotz der abenteuerlichen Formen der Nordkette im Hintergrund dürfte das Haus relativ realistisch gemalt sein, wie ein Vergleich mit alten Postkarten zeigt.

Was uns aber interessiert, ist: Wer soll den folgenden Ausspruch getätigt haben und in welchem Zusammenhang?

„Das ist ja die reinste Hungerbrug!“

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Sommer-1-159)

(Martin J. Kriechbaum)

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Die Antwort auf „Wer?“ überlasse ich anderen. Weil ich’s nicht weiß, ganz einfach. Das !Warum?“ gründet sich in einer schlechten Erfahrung mit Auswahl und Menge der angebotenen Speisen. Man bekam einfach nicht genug zu essen. Nouvelle Cuisine anno 1900 oder früher. Man kennt das ja: Bratenmolekül im Kartoffelstaubmantel im Dialog mit 3 Erbsen. Auf crapeau-bleu Spiegel. Ala Cunningham-Sworthly. 57 €.

  2. In den Mund gelegt (anstatt der ausreichenden Verköstigung) wurde der Ausspruch Adolf Pichler, angeblich aufgrund eines Menüs, das Herr Hirsch schon so trefflich beschrieben hat. Es sind aber mehrere Varianten im Umlauf die einige Jahrzehnte weiter zurückreichen (der Volksmund spricht und spricht, besonders, wenn er nicht genug zu essen bekommt).

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