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Totalschaden

Totalschaden

Man möchte sich gar nicht vorstellen, was mit diesem Tanklastzug passiert ist, ehe er an dieser Stelle abgestellt wurde. Wir können nur hoffen, dass der Fahrer den Unfall zumindest eingermaßen gut überstanden hat. Sein Gespann ist jedenfalls ein Totalschaden …

Doch wo steht das Wrack hier eigentlich? Und wie ist diese Aufnahme zu datieren? Das sind nur zwei Fragen, die uns beschäftigen. Die ExpertInnen unter Ihnen können uns sicherlich auch noch mehr zum LKW-Typ sagen, oder?

Herzliche Gratulation an die Expertenrunde, die auch dieses Rätsel mit Bravour gemeistert hat! Als kleines Dankeschön folgen hier noch zwei Fotos, darunter das gewünschte von der Grassmayr-Kreuzung.

Der Gegenschuss zum Titelbild …
Die mögliche Unfallstelle, aufgenommen 1963.

(StAI, Slg. Jörg Thien / Ph-3947)

Dieser Beitrag hat 14 Kommentare
  1. Auf Grund schlechter Erfahrungen 😉 behaupte ich jetzt nicht, sondern rate nur: An der Grassmayr Kreuzung? Da stand einmal so ein altes Haus am Eck Leopoldstr./ Eggerlienz Str. Und der Hintergrund kann passen. Inklusive ehemaliger Baulücke.

    1. Das war auch meine erste Assoziation.
      Der LKW schaut irgendwie einem DAF T 2000 oder so ähnlich. Baujahr wäre dann in den frühen 1960ern.

  2. Im Hintergrund sieht man auf der nostalgischen Reklamewand sogar eine Werbung für Radion Waschmittel.

    Die Lokalisierung der Häuserzeile in der südlichen Leopoldstraße, wie von Herrn Hirsch vorgeschlagen, würde in der Tat sehr gut mit den Luftbildern übereinstimmen.

  3. Nachdem Herr Auer die gleiche Gegend für möglich hält, vielleicht eine reine Spekulation zum Unfallgeschehen: Wenn das Bild aus der kurzen Zeit stammt, als es zwar eine Konzertbrücke, aber keine Verbindung zur Leopoldstraße gab, kann es leicht möglich gewesen sein, daß dieser Umstand dem Tankwagenfahrer nicht bekannt war und er von der schönen neuer Rennstrecke Egger Lienz Straße unvermutet ins freie Gelände geraten ist oder doch noch rasch rechts einbiegen wollte, und prompt umkippte. Da die Geschwindigkeit in der Stadt nicht so hoch gewesen sein wird, kann man für den Fahrer hoffen.
    Zwei prägnante Schleifspuren am Boden zeugen dann von der unfreiwilligen Schlittenfahrt.

  4. Alle Herren haben treffsicher den richtigen Standort ausgekundschaftet! Zum Vergleich bietet sich der Link https://michaelsvehla.files.wordpress.com/2019/02/sc3bcdring-03-94.jpg?w=630 auf meine Website an: Auf dieser Aufnahme erkennt man das hier am rechten Bildrand abgebildete Haus besser – dann ist der Standort ganz eindeutig. Der Abriss des Hauses Leopoldstraße 58 erfolgte im Juli 1994 und war tagelang in der Tiroler Tageszeitung als „Der Schandfleck“ präsent.

  5. In den 60er-Jahren, ging meine Mutter mit mir an jene Geländekante in Vill, von der aus man ins Wipptal hinunter sieht. Ein Tanklastzug war von der Stefansbrücke gefallen. Meiner Erinnerung nach hat dieser so ausgesehen.

  6. Das Foto von Seite 191 vom „Innsbruckeer Alltagsleben 1930-1980“ würde da noch perfekt dazupassen (Kreuzung Richtung Westen 1967(?)).
    Vielleicht könnte es Herr Egger noch dazustellen?

      1. Habe-die-ehre, wenn der Tankwagen über diese auf dem Foto zu sehende „Schwelle“ gefahren ist.

        Das kurze Straßenstück zwischen Konzertbrücke und Leopoldstraße scheint, den Luftbildern nach zu schließen, noch die längste Zeit brachgelegen zu sein und erst zur Olympiade 64 die Verbindung zur Olympiabrücke fertiggestellt worden zu sein.

  7. Danke, Herr Roilo, für Ihr Blitz-Service!
    Bez. Ihrem Amraser-Kinderfoto kann ich da nicht annähernd mithalten, aber ich bin dran und es gibt sehr konkrete Vermutungen zur Identität des Knaben genau in der Mitte, der ein sehr bekannter Amraser Bauer wäre …

    1. Grüß Gott, Herr Engelbrecht! Habe Ihren Eintrag erst jetzt entdeckt! Danke auch, dass Sie sich mit dem Amraser Foto beschäftigen – bin schon sehr neugierig, was herauskommt!
      Auf die Schnelle finde ich den dazugehörigen Beitrag leider nicht – können Sie mir bitte helfen – danke!

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