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Standlerei

Standlerei

Mit einer Aufnahme von der Ottoburg lässt sich normalerweise kein Hof machen. Anders bei diesem Bild: Selten gibt es eine Darstellung, auf der eine solche Vielfalt von Standeln, Kiosken, Litfasssäulen und anderen Klein(st)einrichtungen zu finden sind. Ganz zu schweigen von den Gaslaternen und der schier unglaublichen Plakat-Vielfalt auf der Ottoburg. Da ist es fast schon praktisch, dass es das sog. Vater-Sohn-Denkmal noch nicht gibt.

Da geraten sogar die Menschen in den Hintergrund.

So wird aus einer auf den ersten Blick eher unspektakulären Aufnahme eine kleine Wirtschaftsgeschichte aus dem alten Innsbruck.

Entdecken Sie noch weitere Details?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum, So-3-028)

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare
    1. Endlich jemand, der den Namen Dignös noch kennt! Das ist nämlich auch eine Erinnerung an die Haller. Auf einem der Häuser neben dem Engel, ich glaub, da, wo die Raika drin ist, stand in großen Lettern „Witwe Franz Dignös“ zu lesen. Spedition oder Frächter.
      Das ist sicher das Botenwagele, es gab dort , wie ich im Lauf der Zeit erfahren habe, ein Abstellgleis mit Weiche für eben diesen Zweck.

      Weiters ist nicht alles Kiosk, eines der Häusln ist das recht üppig gebaute Stationshaus der Haller. Eine Art Minibahnhof für Innsbruck und Hötting.

        1. Genau, Anna Franz Dignös hieß ös.

          Jedenfalls hab ich etliche Haller gefragt, ob sie sich noch an diese prägnante Aufschrift erinnern, aber keinem war die Firma auch nur namentlich bekannt.

  1. Anna Dignös war meine Ur-Oma und hat am Unteren Stadtplatz die Firma geführt.
    Sie war die Hallerbötin und auf unserem Haus stand „Hallerbötin Dignös“

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