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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Sonniger Altbau Mit Zugiger Holzfassade

Sonniger Altbau mit zugiger Holzfassade

Eine neue Woche, ein neues Rätsel. Ich sehe schon die Wohnungsanzeige vor mir:

Sonnenbeschienener Altbau mit reich verzierter Fassade, kreativer Architektur, großen Fenstern und charmantem Balkon. Geräumige Zimmer mit holzvertäfelten Wänden, teils mit Blick auf die Nordkette. Parkplätze gegen Gebühr direkt vor dem Eingang verfügbar, zwischen LKW und Kleinbus. Trotz leicht befahrener Straße vor der Tür recht ruhig. Wenige Minuten von der Straßenbahn entfernt, äußerst zentrale Lage.

Apropos Lage (die ist schließlich bei Immobilien meines Wissens nach das Wichtigste): Wo sind wir hier überhaupt? Informationen zu dem Bild haben wir recht wenige. Es wurde von Richard Frischauf gemacht, vermutlich rund um die 1960er Jahre. Die Frage ist auch, ob es heute noch dort steht, oder in Folge der großen Fassadenschäden abgerissen wurde?

(Stadtarchiv/ Stadtmuseum Innsbruck, FR-NE-0055-6, Fotograf: Richard Frischauf)

Dieser Beitrag hat 10 Kommentare
  1. Der „Kleinbus“ ist eigentlich keiner. Es ist ein Beiwagen aka Busanhänger der IVB. Verwendet wurden diese auf den Linien C und F und ich glaube auch auf den Linien B und FE zu Hauptverkehrszeiten. Die Location erkenne ich aber leider nicht, und zweigleisige Straßenbahnstrecken mit dieser Perspektive zur Nordkette gibt und gab es doch mehrere, das hilft also auch nicht wirklich.

    1. Und Sie protestieren gar nicht gegen die Formulierung „Straßenbahn nur wenige Minuten entfernt“, wo doch die Haltestelle „Brunecker Straße! Pradl umsteigen – Hauptbahnhof aussteigen“ damals gerade ums Eck war…?
      Für jetzt stimmts allerdings…. wenige Minuten und eine Ampelkreuzung entfernt. Egal, in welche Richtung…

        1. Ja, Sie haben „das Glück der späten Geburt“ und die Ruinen nicht mehr erlebt.
          Im Parterre dieser Ruine war übrigens eine Großhandlung „Zeuner“. Dort gab es – aber fragen Sie mich nicht, woher ich das weiß! – Schokolade-Glasurmasse und Schokolade-Tunkmasse in – ja, werden schon 5 Kilo – großen Dosen zu kaufen, für Konditoreien etc.
          Eine Ruine, die gewisermaßen „ein süßes Eck“ hatte…
          Aber die Haltestelle war damls von hier aus in den Saggen und nach Pradl „ums Eck“…

          1. Beim Beitrag „Viaduktkreuzung“ kann man sogar die ehemaligen Haltestellen erkennen – das waren die jeweiligen „Umsteigestellen“, in die 3-er hinaus nach Pradl – oder, von Pradl herein, in die Einser Richtung Saggen – da hieß es natürlich „Straße überqueren“.
            Von der 3-er zum Westbahnhof stieg man erst in der Maria Theresien Straße um.

    1. Das scheint mir dank der erhaltenen Fassade eine passgenau treffende Zuordnung zu sein, die ich gerne in der Datenbank vermerke. Herzlichen Glückwunsch!

  2. Der ganz gebliebene Teil steht noch, sonst hätt ich es nicht erkannt. Lange Zeit konnte man noch sagen ‚Postamt gegenüber. Heute Radiologe und Sündenfall in der Nachbarschfaft. HBF sowieso.

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