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Schießsportruine Im Olympischen Dorf

Schießsportruine im Olympischen Dorf

Vor einigen Tagen hatten wir hier ein Bild zur Eröffnung des Schützenheims im Olympischen Dorf, das an glanzvolle Zeiten erinnert. Heute gehen wir noch etwas weiter zurück in die Vergangenheit und sehen, wie der alte Landeshauptschießstand gegenüber der Piuskirche abgetragen wurde. Ein deutlich weniger glanzvolles Foto als das letzte, eine Ruine direkt an der Schützenstraße. Das Gebäude entsprach nicht mehr den architektonischen Anforderungen des rundherum entstehenden Olympischen Dorfs (einen Querschläger im Wohnzimmer, wie es der Betreiber der Schießanlage in seiner Chronik beschreibt, möchte wohl wirklich niemand haben) und musste der heutigen Zimmerschießanlage weichen. Die Wiese vor dem Schießstand zeugt davon, wie relativ unberührt damals die Landschaft noch war und wie stark sich das Gebiet in den letzten 50 Jahren verändert hat. Nur die Piuskirche sieht noch aus wie damals und erinnert daran, wo wir uns auf diesem Foto befinden. Auch wenn dieses Bild der Ruine uns zeigt, dass manchmal etwas Altes weichen muss damit etwas Neues entstehen kann, möchte ich Sie nicht mit diesem etwas deprimierenden Foto alleine entlassen. Das zweite Foto zeigt uns, wie die Gegend vor Beginn der Abrissarbeiten aussah und zeichnet ein idyllischeres und fast schon dörfliches Bild des heute mit Hochhäusern gespickten Olympischen Dorfs, auch wenn der Rasen dort durchaus gepflegter anmutet als bei der Baustelle.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-5137 und Ph-6072, Fotograf: Habermüller Fedor Viktor und Frischauf Richard)

Konrad Möse

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