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Nur Für Schwimmer …

Nur für Schwimmer …

.. so lautet die Aufschrift am Beckenrand. Allerdings scheint das Wasser in diesem Bad nicht sonderlich tief zu sein. Selbst die Kinder, die eben am Schwimmunterricht teilnehmen (so behauptet es zumindest die Bildbeschreibung), können problemlos stehen. Von einem geordneten Unterricht ist aber nicht viel zu bemerken, die Lehrkräfte betrachten vielmehr das Getümmel aus sicherer Entfernung. Aber die Stimmung ist gut, das Wasser erfrischend und unsere Rätselfrage richtet sich natürlich nicht nur an die Schwimmer: Wo wird hier geplanscht?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Pressereferat ohne Signatur, Foto: Richard Frischauf, 1963)

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare
  1. Da hab ich beim Bademeister Kurz schwimmen gelernt. Damals gab es noch einen Rundum-Bretterverbau, der irgendwann einmal abgerissen worden ist.

    Die Kinder befinden sich im seichten Nichtschwimmerbecken, der Bereich für Schwimmer ging, wie damals in der Zeit sinnerfassenden Lesens erkennbar, erst ab der Treppe los.

    Und ja, es war die Höttinger Au. Mit durch das Becken getrennte Kinder- und Jugendlichenwiese und Erwachsenenbereich.

    Der Geruch nach Chlor und die lebhafte Lärmkulisse, unvergessen.

  2. Zur Aufnahme selbst nehme ich an, daß die große Zahl von Kindern im Nichtschwimmerteil eine Dokumentation der immer zu Ferienbeginn angebotenen Schwimmkurse für Volksschüler darstellt. Für mich Gelegenheitsautisten eine Herausforderung, aber seither kann ich zu meiner Freude schwimmen.

  3. Mein erster und einziger Besuch dort bleibt mir deshalb unvergessen, weil ich damals – die Badeanlage war in keinem guten Zustand mehr – im Boden dieses Beckens eingebrochen bin. Der Beton gab plötzlich nach und mein Fuß stand bis über den Knöchel in einem Loch. Ich weiß noch, wie die anderen Badegäste gleich einen Bogen um mich und diese Stelle machten, weil sie befürchteten ebenfalls einzubrechen. Der Erste-Hilfe-Schrank stand wohl ausstattungsmäßig dem Rest der Anlage um nichts nach, denn der Bademeister schickte mich gleich in die Klinik, was sicher auch vernünftig war. So humpelte ich über die Universitätsbrücke direkt in die alte Unfall-Ambulanz. Dort hat der unvergessene „Gips-Otto“ versucht, mich während der Wartezeit aufzuheitern. Ich bekam eine Tetanusspritze, meine Schnittwunde wurde versorgt und ich nach Hause geschickt.

    1. Auweh! Die Betonrisse sind mir aus späterer Zeit in Erinnerung. Es wollte zum Schluß auch kein Mensch mehr ins Wasser, welches wegen des zum Ausgleich des Wasserschwundes in den Boden notwendig gewordenen ständigen Frischwasserzulaufs eiskalt gewesen ist.

  4. Ebenfalls unvergessen: der mit steigernder Wassertemperatur zunehmende grün-glitschige Belag des Beckens in der Zeit vor der Anwendung von Chlor (lang, lang ist’s her……)

    1. Gegen den „Algenbewuchs“ im Schwimmbad Büchsenhausen war die „Höttinger Au“ ja geradezu „High Quality“!! In der „Gruabn“ in der Mitte des Beckens konnte man im Bodensatz geradezu „Letten-Kneipen“, der Schlamm reichte zum Saisonende bis über die Knöchel! Ich habe aber nie gehört, daß jemand krank wurde deswegen.

  5. Wer weiß eigentlich, wann diese Gesamtumrandung aus Holz (einen Teil davon sieht man ja noch ganz rechts) weggekommen ist? Ich kam zweimal in meiner Jugendzeit hierher und ich bilde mir ein, da war diese noch geschlossen vorhanden, so wie man sie im 1940er Luftbild sieht. Im Orthofoto 1970 – 1982 ist bereits der Zustand wie auf diesem Beitragsfoto.

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