Nachschlag für die Auto-Freaks (I)
Sie haben Benzin im Blut und gerade Zeit für einen Messebummel? Dann nehme ich Sie gerne mit zur 2. Internationalen Renn- und Sportwagenschau in der (damals) neuen Messehalle. Rund 50 Renn-, Sport und Luxuswagen warten auf uns, darunter auch Portotypen und Formel-1-Wagen.

Wir schreiben den November 1967. Nach dem Erfolg im Vorjahr hat sich der Automobilklub von Österreich auch heuer wieder entschlossen eine Renn- und Sportwagenschau in Innsbruck zu organisieren und hat sich dafür mit Sir Stirling Moss (1929-2020) prominente Unterstützung geholt (bei der ersten Ausgabe im Vorjahr war der sympathische Brite, der 1955 mit seinem Mercedes-Benz 300 SLR die Mille Miglia gewonnen hatte, Ehrengast gewesen). Ebenso unterstützte der Schweizer Rennfahrer Charles Vögele (1923-2002), der mehrfach erfolgreich an den Innsbrucker Flugplatzrennen teilgenommen, die Veranstalter. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen, finden Sie nicht?

Ich hoffe Sie haben ihr Autogrammheft dabei, denn es kann gut sein, dass wir der ein oder anderen Motorsportgröße über den Weg laufen. Zur Eröffnung haben sich u.a. der ehemalige Silberpfeil-Pilot Karl Kling (1910-2003) und die „beste Rallyefahrerin der Welt“, Ewy Rosqvist-Korff (1929-2024) angesagt.

StAI, FR-NE-0384-2 / FR-NE-0384-4 / FR-NE-0386-3 / FR-NE-0386-4. Fotograf: Richard Frischauf.
Wo sind die Auto-Experten? Männlich oder weiblich, das Wort „Expertinnen“ existiert nicht.
Ich seh das ganze korrekte Gendern ja locker. Aber „Frau Sowieso ist Experte“ tut meinem Ohr weh.
Die Fotos erwecken eher Erinnerungen an den Urzustand der neuen Halle. Rennautos haben mich nie und nimmer und sowas von überhaupt nicht interessiert.
Interessant wäre, was da der Opel Linser für ein Vorkriegsmonster zwischen Kadett und Kadett Olympia gestellt hat. Ein Kapitän ist das nicht. Vielleicht ist es ein Engländer, neben dem Olympia glaube ich ein Stück Vauxhall zu erkennen. Und jetzt schnell runter vom Glatteis.
Kann ich auch nicht sagen, da ich bei den Baujahren 1955-1975 „zuhause“ bin, aber das „Monster“ steht zwischen einem Vauxhall Viva HB (1966-70) und einem Kadett Olympia.
Auf dem ersten Bild glaube ich einen oder DEN Lamborghini Marzal zu erkennen, falls es DER ist – er wurde nur einmal gebaut ( habe ihn heute noch als NR 20 von Matchbox, wer noch?), links der Porsche 911, daneben der Porsche 906 (bitte um Berichtigung wenn es ein 908 war), ob das Coupe hinter dem Marzal ein Ford OSI war? Rechts zwei ALFA Giulia, ganz rechts der NSU Prinz. Ich erkenne auf dem zweiten Bild einen Lotus Europa mit der Nr.26, auf dem dritten Bild dürfte hinter dem W196 ein Ford GT40 stehen, dahinter ein MG B, dahinter ein Ford Mustang Fastback, eher ein 64-66 als ein 67-68, gegenüber vielleicht ein Triumph Spitfire, ganz links ein Chevrolet Camaro der ersten Serie, ein SS, da nur der RS und der RS/SS die verdeckten Scheinwerfer hatten, rechts Porsche 911, VW Käfer und noch der Scheinwerfer eines VW Typ3. Auf dem vierten Bild glaube ich ganz links ein FIAT 850 Coupe zu erkennen, zur rechten Seite des von Herrn Hirsch beschriebenen „Monsters“ ein Vauxhall Viva HB und links mit Schild Opel Olympia, rechts davon ein Chevrolet Camaro der ersten Serie mit verdeckten Scheinwerfern, also ein RS oder SS/RS. Links das Heck des für mich beeindruckenden Fahrzeuges, eines Ferrari 250 Berlinetta SWB. Der Rest für echte Fachleute.
Auf dem letzten Bild das für mich beeindruckendste Fahrzeug – das Heck eines Ferrari 250 GT Berlinetta SWB.