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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Madonnen-Rätsel XXXII

Madonnen-Rätsel XXXII

Heute gibt es ein sehr altes Madonnen-Rätsel. Oder vielleicht sogar eher ein Zwa-Donnen-Rätsel, wobei die untere Figur auch jemand anderen darstellen könnte als die Gottesmutter. Wir befinden uns im Jahr 1916. Was ist zu sehen? Ein Kirchengewölbe mit üppig geschmücktem (Seiten-?)Altar, das Tischtuch besagt „Heilige Maria, bitt für uns! Am Boden knien betend zwei junge Soldaten – das Gestühl auf der linken Seite meiden sie offenbar, obwohl es leer ist. Auf den ersten Blick mag das Rätsel vielleicht schwer erscheinen, ich bin mir aber sicher, dass Sie, liebe Leser*innen, bereits beim zweiten wissen, wo wir und befinden.

(Stadtarchiv Innsbruck, Ph-39966; Fotograf: Richard Müller; Kunstverlag Leo Stainer, Innsbruck)

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Das war die Lourdes „Grotte“ in der Herz Jesu Kirche, oder? Fragezeichen deshalb, weil diese Grotten immer gleich dargestellt werden. Zarter Hinweis auf die umgebende Kirche sind die Verzierungen und die Seitenteile der Betstühle, wie sie auch im Kirchenschiff zu sehen waren.
    Als die Kirche noch offen war, waren immer Betende drinnen. Klinik und Gericht in der Nachbarschaft, da wird man schnell katholisch.
    Leider witterten auch professionelle Bettler und Bettlerinnen die Chance, dass der Eintausch der Gebetserhöhung bei großzügiger Wohltat etwas für sie abfallen läßt.
    Schade, dass nach Schenkung der Kirche an die Orthodoxe Kirche dieser einen eigenen sakralen Reiz ausstrahlende Tempel fast immer zugesperrt ist.

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