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Land Unter

Land unter

Die Lage Innsbruck an Inn und Sill führte in der Vergangenheit immer wieder zu größeren und kleinere Hochwasserereignissen in der Stadt. Viele Leser*innen erinnern sich wahrscheinlich noch an das Hochwasser im Sommer 2005, weniger wahrscheinlich an jenes im Juni 1965. Nach einem niederschlagsreichen Winter hatte die Schneeschmelze in diesem Jahr erst relativ spät eingesetzt und traf mit zahlreichen starken Gewitterregen zusammen. Ab Mitte Juni stieg der Pegel des Inns daraufhin stark an und ab dem 22. Juni ging er für mehr als eine Woche nur unmerklich zurück und sorgte für zahlreiche Überschwemmungen im Stadtgebiet.

(Besorgte Blicke auf der Innbrücke, Stadtarchiv/Stadtmuseum Ph-3919)

In anderen Teilen des Landes, besonders im Unterinntal war die Situation über Tage noch viel dramatischer und sorgte für viel Leid und ungeheure Schäden, wie in den Zeitungsberichten zwischen dem 22. Juni und Anfang Juli nachzulesen ist.

(Der Pegel des Inns in Innsbruck während der Hochwasserkatastrophe im Juni/Juli 1965 Stadtarchiv/Stadtmuseum Ph-3921)

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Als Sill-Anrainer weiß ich, dass wir in den letzten Jahrzehnten einige Male dem Hochwasser nur deshalb entkommen sind, weil bei der Schneeschmelze viel vom Starkregen in höheren Lagen als Schnee heruntergekommen ist.
    Hochwasserschutz ist teuer für die öffentliche Hand, und die Versicherungen haben insofern längst reagiert, als sie mögliche Hochwassergebiete einfach nicht mehr versichern, so auch in Pradl.

    Weil es nicht ganz so leicht ist, die aktuellen Pegelstände zu finden, hier ein Service:
    https://wiski.tirol.gv.at/hydro/#/Wasserstand?station=201624

    Bei SMS-Hochwasser-Warnungen dürfen wir weiter warten und hoffen, bis wir mit Fritzens gleichziehen, wo dies längst per Mausklick möglich ist.

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