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Kriminal-Tango

Kriminal-Tango

Über viele Jahre war der Polizeiball einer der Höhepunkte der Innsbrucker Ballsaison. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg erfreute er sich großer Beliebtheit und in der Zwischenkriegszeit setzte die Städtische Schutzmannschaft diese Tradition gemeinsam mit der Kriminalpolizei fort (die Gendarmerie veranstaltete parallel dazu ihr eigenes Kränzchen). Unser Titelfoto zeigt die offizielle Einladungskarte für den Polizeiball 1926, der unter dem Ehrenschutz des damaligen Bürgermeisters, Dr. Anton Eder (1868-1952), im Stadtsaal stattfand. „Die Tanzmusik besorgte in gewohnt trefflicher Weise die Kapelle des Alpenjägerregiments Nr. 12 unter persönlicher Leitung des Kapellmeisters Kinzl. Die stilvollen und prächtigen Dekorationen stammten, soweit Blumen und Blattpflanzen in Betracht kamen, aus der Gärtnerei des Kommerzialrates Fröhlich, die übrigen Dekorationsgegenstände von der Firma Weiser und Foringer“, wie die Innsbrucker Nachrichten am 4. Jänner 1926 berichteten. Der Ball war gut besucht und endete erst in den frühen Morgenstunden. „Das Festkomitee kann sich rühmen, den Gästen einen schönen und genußreichen Abend geboten zu haben“, so das Resümee des Allgemeinen Tiroler Anzeiger.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, SammelA-57)

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Wann ist das in den 50er Jahren noch übliche Wort „Schutzmann“ für einen Polizisten unüblich geworden? Eine absolut anerkannte Respektsperson übrigens. Selbst die „wildesten Hund“ unter den Buben sind bei der als ultima ratio ausgesprochenen Drohung „Ich hol den Schutzmann!“ handzahm geworden.

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