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Kapitän Auf Großer Fahrt

Kapitän auf großer Fahrt

Nicht über eines der Weltmeere führt uns dieser Ausflug, sondern mitten durch ein Neubaugebiet. Stadtrand statt Sandstrand also. Über 200 Kilometer Luftlinie und gefühlt gut 20 °C trennen uns von der Adria. Und doch fährt uns eben hier ein waschechter Kapitän vor die Linse.

Wir würden ja gerne mehr über diese außergewöhnliche Sichtung berichten, aber dazu müssten wir erst einmal klären, wo genau wir uns befinden. Und dann stellt sich natürlich auch die Frage nach der Datierung. Wir zählen auf Sie, liebe Rätselfreunde!

(StAI, Slg. Kreutz, Foto Walter Kreutz)

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare
  1. Ich hab fest vertraut, daß das Rätsel inzwischen gelöst ist…

    Wahrscheinlich irgendwo im Baustilwirrwarr der frühen Reichenau. Die Hauswand mit den drei kleinen Fenstern hab ich sicher schon irgendwo rund um die Radetzkystraße gesehen.

    Was mich mehr interessierte, wäre der Zweck der Busparade mit ausgewiesenem Fahrziel „Innsbruck“. Provisorischer Parkplatz der Massenverkehrmittel zur Olympiazeit 1964? Diesen Verkehr übernahm aber meiner Erinnerung die Post.

    T-1806 ist leider kein Nobeltaxi, wie vorschnell vermutet.

    1. Ja, da handelt es sich ganz offensichtlich um einen Sonderverkehr, die Busse der IVB-Flotte haben alle provisorische Zielschilder mit „INNSBRUCK“. Olympische Spiele 1964 eher nicht, da gab es meines Wissens nach keine solchen Provisorien, sondern einen nach damaligen Maßstäben recht durchorganisierten gesponserten Fuhrpark von Magirus. Die abgebildeten Büssing-Busse (Mitte links, Mitte rechts) wurden im Juli 1956 in Betrieb genommen, die Magirus-Schnauzenbusse (Nr. 53 links) waren da noch das Standardmodell in Innsbruck, und reichlich alt, teilweise noch vom KVI (Kraftverkehr Innsbruck), einem der Vorgängerbetriebe der IVB, angekauft.
      Ein provisorischer Busbahnhof war das nicht, eher ein provisorisches, temporäres Außendepot, denn die Beschilderung lässt ja einen Rücktransport in die Stadt hin vermuten, als würden die Busse vom abgebildeten Standort aus bei Bedarf an eine Örtlichkeit außerhalb der Stadt fahren und dort erst Fahrgäste aufnehmen.
      Dem „Kreutz“ ist zu entnehmen, dass die Linien D, F und I am 31. Dezember 1958 einen Silvesternachtverkehr geführt haben. Am 31. Dezember 1965 umfasste der Silvesternachtverkehr im Busbereich bereits die Linien D, F, I, O und R. Zu den Jahren dazwischen ist nichts überliefert, ich gehe aber davon aus dass es da auch solche Verkehre gab. Vielleicht sehen wir hier einen Teil der Silvester-Flotte für die Außenlinien D und I in einem dieser Jahre, die, aus welchen Gründen auch immer, nicht im Busdepot Klostergasse, sondern außerhalb zum Ausschwärmen bereitgestellt worden sind. Ein Winterbild wäre es jedenfalls. Das ist aber nicht mehr als eine sehr wilde Vermutung.

      1. Die absolute Schneefreiheit spricht auch für die Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönig. Silvesterbusse, warum nicht? Auch wenn der Beweis fehlt.

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