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Hinterhofszene IX

Hinterhofszene IX

Erneut nimmt uns Walter Kreutz mithilfe dieser tollen Aufnahme mit auf eine Reise in einen längst vergangenen Innsbrucker Hinterhof. Zentral zu sehen ist ein etwas exponierter Schornstein, der sich hinter einem überdachten Innenhof in die Höhe schraubt. Neben einigen eingeschossigen Bauten, die vermutlich Werk- bzw. Arbeitsplätze beherbergten, ist ein Auto und wahrscheinlich ein Teil eines LKW zu sehen, welche beide im Innenhof geparkt wurden. Bei genauerem Studium des Bildes lassen sich einige Schilder bzw. Gerätschaften erkennen, die eine Vermutung auf die Nutzung dieses Innenhofes zulassen. Doch hier will ich unseren LeserInnnen nicht vorgreifen und den Spass am Rätseln nehmen.

Denn wie so oft bleiben die wichtigsten Fragen offen: Aus welchen Jahr könnte die Aufnahme stammen, welcher Straßenzug ist im Hintergrund der Aufnahme zu sehen und was wurde da im Hinterhof eigentlich gemacht?

Vielen Dank an alle für das rege Interesse – die Lösung war wie immer schnell gefunden bereits Josef Auer hat die Gegend richtig erkannt.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck KR-NE-8982)

Dieser Beitrag hat 20 Kommentare
  1. Herrlich, bei diesem Bild wird man ja richtig high vor Nostalgie!

    Im Hintergrund sieht man unverkennbar das Scheuchenstuel´sche Waisenhaus, welches hier schon öfters thematisiert wurde……

    1. Im Hintergrund sieht man den Straßenzug der Bruneckerstraße. Die Szene im Vordergrund wird wohl Teil der Meinhardgarage sein. Das Emailschild (nicht zu verwechseln mit E-Mail ) von Vedool wäre im perfekten Zustand heute wohl einige hundert Euro wert.

  2. Könnte das der heute noch existierende Schornstein (des Heizwerkes für die Treibhäuser?) an der Ostmauer des Geländes des Stadtgartenamtes beim Hofgarten sein?

        1. Ja, die Kommentare reisen manchmal mit der guten alten Schneckenpost, sodass es bis zum Erscheinen etwas dauern kann…

  3. Mein erster Gedanke: die ursprüngliche Meinhard-Garage.
    Ich erinnerte mich an eine Aufnahme, die ich allerdings nicht sofort finden konnte, die aber inzwischen von Herrn Roilo eingestellt wurde: https://innsbruck-erinnert.at/nicht-zum-wiedererkennen/
    Schornstein samt Anbau mit Flachdach, der Baum und das freistehende Gebäude mit Schrägdach und den beiden Kaminen an den Ecken sind auch auf diesem Bild zu sehen, wenn auch aus einem anderen Winkel. Was mich etwas irritiert, ist die Aufschrift der Firma Plössl. Nicht nur, weil sich die Buchstaben gleichermaßen über Glas, Mauerwerk und Holz zu ziehen scheinen (es sieht beinahe so aus, als wäre hier ein Schriftfeld eingefügt worden), sondern auch, weil ich den Zugang zur Firma Plössl von der Brunecker Straße aus im Kopf habe. Ich musste als Kind dort einmal einen Klumpen Kitt holen, nachdem eine Fensterscheibe zu Bruch gegangen war und bin mir ziemlich sicher, von der Bahnpost aus in dieses Firmengelände gegangen zu sein.
    Weiß vielleicht jemand aus der Leserschaft, ob man über dieses Hinterhof-Areal von der Meinhardstraße zur Brunecker Straße – und umgekehrt – gelangen konnte?

      1. Ist ja super, Herr Hirsch!
        Ich habe den in der Vergrößerung ganz leicht sichtbaren Rand des Glasschildes als Rahmen eines Schriftfeldes interpretiert und dahinter den Streich eines Archivars vermutet. Dabei wäre ein gläsernes Firmenschild für einen Glaserbetrieb mehr als naheliegend gewesen. Shame on me und Abbitte an alle gar nicht so „bösen Buben“ im Stadtarchiv! 😉

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