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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Fensterblick V

Fensterblick V

Nach einer längeren Pause setzen wir heute diese kleine Serie mit diesem winterlichen Fensterblick fort. Wir blicken aus der im Jahre 1910 errichteten Villa Attlmayr, die – in stark veränderter Form – noch heute als Kinderfreunde-Ferienhaus existiert, in Richtung Südosten über die verschneite Hungerburg.

Direkt gegenüber befindet sich der kleine – von Siegfried Mazagg geplante – Kiosk, wo Wallfahrer religiöse Andenken erwerben konnten. Aber auch Parfums, Obst und Ansichtskarten waren dort erhältlich. Der Kiosk hat eine bewegte Geschichte. Eine zeitlang beherbergte er einen Friseursalon, später eine Metzgerei, ehe er in den 1960er-Jahren (?) abgerissen wurde.

Direkt dahinter steht die sogenannte Villa Eckenwald, die um 1926 für den Friseur Leopold Weinzettl (1881-1938) errichtet worden war und in der später Paul Flora wohnen sollte.

Dann sehen wir von unserem Fenster aus auch eine Reihe wohlvertrauter Gebäude: die Talstation der Nordkettenbahn, die Villen Kandlerheim und Karwendel, das Hotel Mariabrunn und die Linde (bereits mit dem Küchenanbau auf der Nordseite) …

Interessant sind die Ränder unseres Blickfeldes. Am linken Rand ist gerade noch eine kleine Holzhütte zu erkennen. Ob sie vom Kirchenbau übrig geblieben ist? Gute Frage! Vielleicht wissen ja unsere ExpertInnen mehr.

Am rechten Bildrand sehen wir einen weiteren Kiosk, der sich direkt oberhalb der Höhenstraße befand. Geführt wurde er von Paul Gaida (1889-1972), die dort neben Erfrischungen auch Filme für Fotoapparate anbot.

(StAI, RM-PL-3783)

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