Fenster ins Irgendwo
Sie kennen das: Ein überdimensionierter Bilderrahmen mit einer Bank. Gelangweilte Touristen können sich hinsetzen und lustige Selfies machen. Davor gab es solche Rahmen, die den Passanten die richtigen Blickwinkel für ihre Fotos zeigen sollten. Um ein solches Exemplar handelt es sich in unserem heutigen Titelfoto. Es ist noch nicht ganz fertig. Ein eifriger Arbeitsmann hämmert noch an der Zugangsrampe.
Was erahnen wir in dem Rahmen? Sicher nicht das Goldene Dachl oder eine ähnliche Sehenswürdigkeit. Aber die brauchen auch keinen Hinweisrahmen.
Vermutlich zeigt der Rahmen auf die künstlerisch gestaltete „Leiste“, die sich im Hintergrund durch das Bild windet.
Das einzige lesbare Schild können wir bei der Lokalisierung sicher vergessen. So was braucht keiner. Immerhin haben wir ja im Hintergrund eine vielfältige Dachlandschaft zur Identifikation…
Natürlich wollen wir trotzdem wissen, wo wir unseren Foto-Schilling einwerfen können/müssen.
(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck Ph-4748)