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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Erinnerung An Die Brennerbahn – Der Start In Innsbruck

Erinnerung an die Brennerbahn – Der Start in Innsbruck

Über den Bahnhof in Innsbruck haben wir im Zuge der Reihe zur „Nordtiroler Eisenbahn“ bereits gesprochen. Eröffnet wurde er schon 1858, also neun Jahre vor der Inbetriebnahme der Brennerbahn. Seine heutige Bedeutung als zentraler Knotenpunkt im Alpenraum erhielt Innsbruck jedoch erst mit der Eröffnung der Strecke in den Süden.

Die erste Abbildung im Album „Erinnerung an die Brennerbahn“ trägt den Titel „Innsbruck, vom Adamkeller aus aufgenommen“. Mit dem Adamkeller dürfte wohl der sogenannte Bretterkeller gemeint sein, zumindest passt die dargestellte Perspektive. Im Vordergrund erkennen wir vermutlich Sankt Bartlmä. Doch was zeigt uns der Hintergrund?

Zu sehen sind wahrscheinlich die Wiltener Basilika sowie das Stift Wilten, wenngleich die Darstellung nicht ganz exakt ausgeführt scheint. Auch die dramatisch inszenierte Bergwelt wirkt, sagen wir mal, etwas gesteigert. Das kennen wir allerdings bereits von anderen Stahlstichen, etwa jenen zur Unterinntalbahn, bei denen die Landschaft ebenfalls gerne eindrucksvoll überhöht wurde.

Am meisten überrascht jedoch, dass im Bild zur „Erinnerung an die Brennerbahn“ ausgerechnet diese selbst kaum in Erscheinung tritt. Allenfalls lässt sich die Trasse erahnen, doch im Mittelpunkt steht sie keineswegs.

Ganz anders verhält es sich mit einer Postkarte aus der Sammlung Sommer: Sie zeigt denselben Bereich aus leicht veränderter Perspektive um 1900, diesmal jedoch mit deutlich prominenter platzierter Brennerbahn.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Ph-A-24611-03, Sommer 2_473)

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Mindest eben so lustig wie das Häuserraten ist zu versuchen, was unter strikter Weglassung von dat Jenauem vielleicht gemeint sein könnte,

    Dat Unjenaue geht schon damit los, dass der Künstler den deutlich erkennbaren Bereich Kemacher(oder Sattelspitze)-Frau Hitt-Brandjoch viel zu weit rechts plaziert hat. Abgesehen davon, dass sich die blaustrümpfig-grantige Frau Hitt zu einem respektablen Phallussymbol gewandelt hat, nach dem Brandjoch mehr oder weniger übertrieben die Spitzen der Hohen Warte und des Kleinen Solsteins, dann der Buckel des Kleinen Solsteins-hinunter in die Kranebitter Klamm. Dann der Mugel des Hechenbergs, den man aber nicht so weiblich rundlich darstellen kann, also aus dem größeren und dem kleineren Mugel knackige Zacken hinklotzen, ganz im Sinne von Crocodile Dundee („Daaas ist ein Msser!“ Das sind Berge! Und jetzt ist noch Platz für etwas, was aussieht als ob der Künstler noch die Hohe Munde in Erinnerung gehabt hätte. Aber das Schloß! eijeijei. Ich vermute ein wider besseres Wissen eingefügtes Schloß Ambras, Fragenstein? Playcastle? Oder ein visionärer Versuch, Sadrach zu planen.
    Bei den Kirchen glaub ich eher den späteren Dom zu erkennen, Stiftskirche schon, aber was soll dieses hagere Türmchen links davon? St. Bartholomä ist immerhin leidlich getroffen.
    Und ist das das Museum am Bergisel? Dahinter der Reselehof?

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