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Einsatz Am Limit

Einsatz am Limit

Diese eindrucksvolle Aufnahme weckt Erinnerungen an Szenen aus US-amerikanischen Feuerwehrserien – allerdings war es bitterer Ernst, als die Innsbrucker Berufsfeuerwehr in den frühen Morgenstunden des 24. November 1982 zu einem Kellerbrand in der Altstadt gerufen wurde. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schossen Stichflammen aus dem Keller und dem Erdgeschoss hervor. Umgehend wurden weitere Kräfte nachalarmiert, die Rettung der Bewohner aus ihren teils verrauchten Wohnungen und die Brandbekämpfung unter Atemschutz aufgenommen. Elf Bewohner und ein Vierbeiner mussten über Leitern gerettet werden. Insgesamt standen 26 Mann der Berufsfeuerwehr und 25 Mann der FF Hötting im Einsatz.

Dramatische Szenen spielten sich dabei im vierten Obergeschoss ab, wo eine Bewohnerin bewusstlos aufgefunden wurde. Wie Branddirektor Ing. Angermair gegenüber der TT berichtete, rettete ihr der Berufsfeuerwehrmann Wolfgang Kienzner das Leben, indem er sich seine Atemschutzmaske herunterriss und diese der Bewohnerin anlegte. Kienzner zog sich bei dieser selbstlosen Rettungsaktion eine Rauchgasvergiftung zu …

Bei diesem Einsatz wurden zahlreiche Atemschutzgeräte eingesetzt.

Gut eine Stunde nach der Alarmierung konnten die ersten Einsatzkräfte wieder abrücken; um kurz nach 6 Uhr morgens kehrten auch die letzten Mannschaften auf die Hauptfeuerwache zurück.

(StAI, Digitalisat StAI – Original Privatarchiv Siegfried Nalter)

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