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Ein Weitgehend Unbeachteter Brunnen

Ein weitgehend unbeachteter Brunnen

Nachdem Sie heute schon ein weitgehend unbeachtetes Denkmal zu Gesicht bekommen haben, liefern wir noch einen Brunnen nach, der wohl in die gleiche Kategorie fällt. Zumindest findet sich in unseren Beständen nur ein einziges Foto davon, nämlich das obige aus dem Jahr 2001. Das überrascht schon etwas, ist der Brunnen doch bereits knapp 170 Jahre alt und wurde bei seiner Errichtung freudig begrüßt:

„Ein gothischer Brunnen aus Gußeisen,“ wurde neu aufgestellt, berichteten zu diesem Anlass die Innsbrucker Nachrichten, „welcher durch seine geschmackvolle Bauart und zweckmäßige Konstruktion den Wunsch rege macht, es möchten ähnliche Brunnen doch endlich auch jene beiden hölzernen Tröge verdrängen, welche schon so lange zu beiden Seiten des Museums-Gebäudes die ganze schöne Straße verunzieren.“

Um welchen Brunnen handelt es sich?

Auflösung: Nachdem inzwischen richtig erkannt wurde, dass wir uns im Innenhof der Hofburg befinden, hier der vollständige oben erwähnte Bericht aus den Innsbrucker Nachrichten vom 25. Jänner 1854. Wie aus dem letzten Satz hervorgeht, dürfte es sich nicht um die individuelle Anfertigung eines Künstler gehandelt haben.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph/A-24519-32)

Dieser Beitrag hat 17 Kommentare
  1. Wenn der Brunnen in einem Hinterhof der Herzog-Friedrich-Straße steht, gibt es immer noch ein Bankerl zum Verweilen. An einem heißen Sommertag, mit einem guten Eis, sehr zu empfehlen.

  2. Herr Hirsch, da hätte ich jetzt gerne eine Erläuterung oder Skizze, wo die 56m stehen bzw. zu welcher Tageszeit die Konstellation so ist, dass die 56m zwischen Sonne und Brunnen stehen und ihn somit in den Schatten stellen. Ich zweifle etwas, dass das gehen kann…

    1. Wenn das nicht der Brunnen im Hof hinter dem Stadtturm ist, dann stimmts natürlich hinten und vorn nicht und das Raten geht wieder weiter. Jetzt nicht sagen, dort steht überhaupt kein Brunnen 😉 . Es sind laut Wiki auch nur 51m bis zur Spitze. An Sommerspätnachmittagen muß der Schatten schon in diese Richtung zeigen, allerdings sind die Häuser ohnehin Schattenspender genug.

        1. Das ist eine gute Frage. Vielleicht für einen anderen Artikel? Allerdings müsste ich wohl etwas warten, bis sich dieser als Rätsel eignet. 😉

    1. Danke für den Hinweis. Nach Rücksprache mit dem Bundesdenkmalamt kann ich Sie beruhigen. Der Brunnen steht sehr wohl unter Denkmalschutz, ist allerdings nicht eigens ausgewiesen, sondern Teil der Gesamtanlage Hofburg, wo er sogar im Kurztext erwähnt ist: „Im westlichen kleinen Hof neugotischer Brunnen.“

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